Neueröffnung im Café Herzblut: Betreiber verraten Termin und erzählen, wie der Umbau läuft

mlzGastronomie in Vreden

Nach einem Betreiberwechsel wird im Café Herzblut in der Vredener Innenstadt derzeit umgebaut. Die neuen Betreiber verraten jetzt, wie der Umbau läuft und wann das Café wieder öffnet.

Vreden

, 28.04.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit Ende März sind die Fensterscheiben des Cafés Herzblut in der Vredener Innenstadt nun schon zugeklebt. Das steigert die Neugierde bei den Passanten. „Bin gespannt, was da drinnen alles passiert“, sagt eine junge Mutter am Freitag im Vorbeigehen. „Wann machen die eigentlich wieder auf?“, fragt sich ein Jugendlicher laut. Zumindest dieses Geheimnis lüften die beiden neuen Betreiber jetzt. Die Neueröffnung ist für den 11. Mai 2019 geplant.

Wie genau es im Innenraum aussieht, soll bis dahin eine Überraschung bleiben. Nur so viel: „Die neue Raumgestaltung verbindet die urige Gemütlichkeit mit einem Hauch Moderne“, beschreibt Gregor Tribauer. Den beiden neuen Betreibern ist wichtig, dass sie nicht alles komplett auf den Kopf stellen. „Wir wollen nicht an vorherigem Charme verlieren“, erklärt Michael Hovestadt. Das Herzblut sei – so wie es war – ein fester Bestandteil von Vreden und das solle es auch bleiben.

Abgehängte Decke soll für besser Akustik sorgen

Einige Anregungen von Gästen haben sie sich aber zu Herzen genommen. So haben sie zum Beispiel vor, die Akustik im Innenraum mithilfe einer abgehängten Akustikdecke zu verbessern. Außerdem wurden die Wände neu gestrichen, die Sanitäranlagen erneuert und der Außenbereich wie in jedem Frühjahr komplett gereinigt. In einer Ecke entsteht ein neuer Eis-Bereich.

Neueröffnung im Café Herzblut: Betreiber verraten Termin und erzählen, wie der Umbau läuft

Im Café Herzblut in der Vredener Innenstadt wird derzeit umgebaut. Die Fenster sind zugeklebt, damit die neue Raumgestaltung bei der Neueröffnung am 11. Mai eine Überraschung wird. © Victoria Thünte

Damit beantworten die neuen Betreiber auch eine weitere Frage, die sich viele Vredener stellen: „Ja, es wird weiter Eis geben“, sagt Michael Hovestadt ganz klar. „Echte Renner schmeißt man nicht von der Karte“, ergänzt Gregor Tribauer und meint damit nicht nur das Eis. Die neuen Betreiber werden keine ganz neue Karte anbieten, das grundsätzliche Konzept des Herzblutes soll ebenfalls bestehen bleiben. Von Frühstück über Snacks und Burger bis hin zu Cocktails wird es also weiterhin alles geben.

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Mit der Frage, welches Bier vom Fass sie anbieten wollen, haben sich Michael Hovestadt und Gregor Tribauer in den letzten Wochen intensiv beschäftigt. Das Ergebnis: Es wird weiter das gewohnte deutsche Bier geben, auch weil die Stammtische daran gewohnt sind. Zusätzlich wird ein spanische Bier vom Fass angeboten.

Lieferengpässe in der Umbau-Phase

Dass sie sich bislang noch nicht zum Thema Neueröffnung äußern konnten, ärgert auch die beiden Männer selbst. „Es gab Verzögerungen bei den Lieferungen und Liefermengen“, erklärt Gregor Tribauer. Noch immer ist der Umbau nicht vollständig abgeschlossen. Der Boden ist mit Malervlies abgedeckt, die Theke in Folie eingepackt, von der Decke hängen Kabel und auf den provisorischen Baustellen-Tischen liegen Kartons von neuen Lampen. Doch die neuen Betreiber sind zuversichtlich, dass der Neueröffnung am 11. Mai nichts mehr im Wege steht.

Herzblut Beach eröffnet ebenfalls am 11. Mai

An diesem Tag soll nicht nur das Café Herzblut, sondern auch das Herzblut Beach gegenüber wieder öffnen. Auch dort sind die Scheiben abgeklebt. „Da passiert im Innenbereich nicht ganz so viel an Umbau“, verrät Michael Hovestadt. Konkret werden wollen die neuen Betreiber auch hier nicht. Sie verraten jedoch schon, dass im Herzblut Beach zwei Darts-Automaten aufgestellt werden. „Und das sind keine Kneipen-Geräte, wie es sie überall gibt, sondern richtige Profi-Geräte“, sagt Gregor Tribauer.

Bereits seit fast einem Jahr gibt es in Vreden viele Gerüchte um das Herzblut. Im Februar 2019 verkündeten die ehemaligen Betreiber Chantal und Carsten Übbing dann offiziell, dass sie das Café nicht weiterführen werden. Michael Hovestadt und Gregor Tribauer übernahmen zum 1. April. Seitdem laufen die Umbauarbeiten in dem Lokal an der Straße Zur Synagoge. Dabei richten sich die beiden neuen Betreiber vor allem nach dem Motto: „Altbekannt, im neuen Gewand“.

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