Pflaster gliedert den Markt neu

Innenstadt-Umbau

Das neue Gesicht des Marktplatzes in Vreden gewinnt Konturen. Der Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung die Feinplanung beschlossen - allerdings nicht einstimmig.

VREDEN

, 26.02.2015, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das Pflaster auf dem Marktplatz in Vreden bleibt bei der Umgestaltung weitgehend erhalten. Nur an einigen Stellen soll neues Material Verwendung finden, etwa bei der Markierung der Trasse für den Kraftverkehr.

Das Pflaster auf dem Marktplatz in Vreden bleibt bei der Umgestaltung weitgehend erhalten. Nur an einigen Stellen soll neues Material Verwendung finden, etwa bei der Markierung der Trasse für den Kraftverkehr.

Die Vertreter von UWG und FDP erneuerten ihre bereits in der Vergangenheit mehrfach vorgetragenen Bedenken gegen die Planung. Sie stimmten als einzige dagegen, jedoch aus völlig unterschiedlichen Gründen. Die große Mehrheit von CDU, SPD und Grünen stimmte für die neue Gestalt des Marktes.

Joachim Hartmann, Leiter des Fachbereichs Bauen, hatte zuvor noch einige Einzelheiten aufgezeigt. Er wies darauf hin, dass zwischen den Bäumen am nördlichen Rand der Trasse neun Parkplätze entstehen. Die südlich gelegenen Stellplätze an der Kulturachse bleiben für eine Übergangszeit erhalten. Die Arbeiten würden in zwei Bauabschnitten erfolgen, berichtete Hartmann. Der Startschuss zur Umgestaltung des Marktes falle Anfang April. Der Bau der Kulturachse zwischen Markt und Museum schließe sich im Herbst dieses Jahres an.

Neues Sitzpodest

Ein wichtiges neues Detail im Bereich des Spielplatzes im Nordwesten des Platzes sei ein großes Sitzpodest. Es mache es möglich, in alle Richtungen schauend darauf Platz zu nehmen. Näheres zur Planung gab es auch in der Vorlage zu lesen. In puncto Klinker ist eine sparsame Lösung vorgesehen: Das vorhandene Material soll für die Flächen wieder verwendet werden. Blaubasalt grenzt die neue Wegetrasse vom Rest des Platzes ab. Anderes Pflaster soll an einigen Abschnitten den Markt neu fassen - mit Steinen, die so auch für die Kulturachse genutzt werden.

Blaubasalt wiederum grenzt ebenfalls den Spielplatz von den Parkplätzen zwischen den Bäumen ab. Die Beete erhalten eine Einfassung mit Klinkern. Eine helle, wassergebundene Befestigung soll sie füllen. Eine Entscheidung über Laternen ist noch nicht gefallen. Dazu gibt es eine eigene Lichtkonzeption. Musterleuchten sollen veranschaulichen, wie die unterschiedlichen Typen von Laternen wirken.

Viele Spielgeräte

Ein wesentlicher Punkt: der Spielplatz. Er soll das entsprechende Angebot für Kinder in der Innenstadt verbessern. Die vorhandenen Spielgeräte "Der Berg", "Das Gras" und "Sausewind" finden sich künftig dort, zusätzlich sollen die Jungen und Mädchen mit der "Tollen Rolle" und einer Balancierstange Spaß haben.

In der Debatte gab es breite Zustimmung und den Hinweis, auf behindertengerechte Ausführung zu achten. Die UWG kritisierte erneut die Lage des Spielplatzes, und die FDP verwies auf ihre Position, Alternativen zu prüfen.

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