Polizei kontrolliert Radfahrer in Vreden

22.01.2008, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vreden In dieser Woche hat die Polizei die Radfahrer in Vreden besonders im Blick - und das aus gutem Grund: Im Vredener Stadtgebiet gab es im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen mit beteiligten Radfahrern einen Anstieg von fast 40 Prozent, so die Kreispolizeibehörde. 15 Radfahrer wurden dabei schwer und 17 leicht verletzt. Die örtliche Polizei wird bei den Kontrollen durch die Gelsenkirchener Bereitschaftspolizei unterstützt. "Die Beamten werden es bei den Kontrollen nicht bei dem erhobenen Zeigefinger belassen. Die Erfahrung hat gelehrt, dass eine Änderung zu regelkonformem Verhalten überwiegend nur dann erreicht werden kann, wenn Verkehrsverstöße konsequent geahndet werden und Verkehrsteilnehmer immer und überall damit rechnen müssen, bei diesen aufzufallen", so die Polizei.

Seit Jahren verzeichne die Kreispolizeibehörde Borken eine anhaltend hohe Zahl von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Radfahrern. Diese Unfallentwicklung habe sich auch im vergangenen Jahr fortgesetzt. Auffallend dabei sei, dass ein großer Teil dieser Verkehrsunfälle durch das Fehlverhalten der Radfahrer zumindest mit verursacht werde. Verbotenes Linksfahren, Nichtbeachten der Vorfahrt, Missachten von Rotlicht sowie Fahren ohne Licht bei Dunkelheit sind nur einige wenige von gefährlichen Verkehrsverstößen.

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