Großfahrgeschäfte sollen trotz Kirmes-Absage nach Vreden kommen. © Archiv
Vredener Kirmes

Pop-Up-Kirmes soll im September auf dem Bierbaumgelände stattfinden

Die Vredener Kirmes wurde bereits abgesagt, doch eine Ersatzveranstaltung ist geplant. Jetzt hat die Verwaltung weitere Details veröffentlicht, über die der Rat noch abstimmen muss.

Die Vredener Kirmes wird wegen der Corona-Pandemie auch 2021 nicht stattfinden. Doch auf gebrannte Mandeln und Fahrgeschäfte müssen die Vredener trotzdem nicht verzichten. Der Schaustellerverband Münsterland plant einen sogenannten Pop-Up-Freizeitpark. Die Details der Planungen gehen aus der Vorlage für die Ratssitzung am Dienstag, 29. Juni, hervor.

Darin schlägt die Verwaltung vor, dass der Freizeitpark vom 28. August bis zum 6. September auf dem ehemaligen Bierbaumgelände aufgebaut werden könnte. Der Eigentümer sei damit einverstanden, solange die Fläche danach wieder in ihrem Ursprungszustand übergeben wird. Heißt: Der Schotter, mit dem die Laufwege hergerichtet werden, muss wieder abgetragen werden.

Diese Aufgabe möchte der Schaustellerverband übernehmen, der das Gelände an der Ottensteiner Straße nicht nur wegen seiner zentralen Lage favorisiert. Die zwei alternativen Standorte am Jugendcampus und am Schmitz-Parkplatz würden nämlich deutlich weniger Platz für Fahrgeschäfte bieten. Auf dem Bierbaumgelände könnten sieben oder acht Großfahrgeschäfte aufgebaut werden, plus Kinderfahrgeschäfte und Buden.

Eingezäuntes Gelände, kein Feuerwerk, kein Alkohol

Die Verwaltung hat gemeinsam mit dem Schaustellerverband zudem bereits weitere Eckpunkte festgelegt. Die Fläche soll eingezäunt werden, damit Einlasskontrollen durch einen externen Security-Dienst möglich sind. Die erlaubte Besucherzahl wird sich dann nach der zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Corona-Schutzverordnung richten.

Die Öffnungszeiten sollen maximal bis 22 Uhr gehen, es ist kein Feuerwerk geplant. Alkoholausschank wird nicht gestattet. Um Begegnungsverkehr zu vermeiden, werden die zehn Meter breiten Wege als Einbahnstraße angelegt.

Der Eintritt soll einen Euro pro Person betragen und ist für die Deckung der Kosten für Toiletten, Security und Werbung gedacht. Die Fahrgeschäfte nehmen ihren üblichen Eintrittspreis. Für die Herrichtung des Platzes möchte die Verwaltung zudem 10.000 Euro als Zuschuss zur Verfügung stellen.

Rat tagt wegen Fußballspiel früher als sonst

Über das Konzept und den Zuschuss muss der Rat in seiner Sitzung am Dienstag, 29. Juni, abstimmen. Wegen des Fußballspiels der deutschen Nationalmannschaft, das um 18 Uhr beginnt, startet die Sitzung ausnahmsweise bereits um 16.15 Uhr im Innenhof des Gymnasiums.

Auf der Tagesordnung stehen neben dem Pop-Up-Freizeitmarkt der Satzungsbeschluss zum Neubaugebiet Pirolstraße, der Umbau von drei Kreisverkehren, ein Sachstandsbericht zu verkehrsberuhigenden Maßnahmen und Vergabekriterien für städtische Grundstücke.

Über die Autorin
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Als gebürtige Vredenerin habe ich mich aus Liebe zur Region ganz bewusst für den Job als Lokaljournalistin in meiner Heimat entschieden. Mein Herz schlägt für die Geschichten der Menschen vor Ort. Ich möchte informieren, unterhalten und überraschen.
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Victoria Garwer

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