Radfahrern sollen hier bald unter der Straße her statt darüber fahren können. © Markus Gehring
Gaxelino

Projekt Gaxelino: Bauarbeiten für Unterführung beginnen in diesem Jahr

Die Realisierung der Radunterführung an der Winterswyker Straße steht kurz bevor. Die Arbeiten werden ausgeschrieben. Ein anderer Baustein des Projektes startet schon im März.

Die Bauarbeiten für das Projekt Gaxelino sollen in diesem Jahr beginnen. Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss hat den entsprechenden Baubeschluss gefasst. Erst einmal stehen aber nur die Maßnahmen für den Radverkehr auf dem Plan, der Umbau der gesamten Kreuzung soll später folgen.

Das beschlossene Bauprogramm umfasst folgende Bausteine:

  • Radwegeunterführung an der Umgehungsstraße
  • Erstellung einer Querungshilfe an der Kreuzung Winterswyker Straße/Fasanenweg/Birkhahnweg
  • Erstellung einer Querungshilfe an der Winterswyker Straße im Bereich der Kita Rasselbande
  • Erstellung einer Querungshilfe an der Kreuzung Winterswyker Straße/Sachsenring
  • Verbreiterung des Radweges an der Winterswyker Straße bis zur niederländischen Grenze
  • Beleuchtung des Radweges von der Ringstraße bis zur von-Siemens-Straße

Die Bauarbeiten sollen in diesem Jahr beginnen. Der Ausschuss hat die Verwaltung beauftragt, die Ausschreibungen für das Projekt vorzubereiten. Bis März sollen die Bauleistungen vergeben sein. Bis Juli 2022 sollen laut Zeitplan die Maßnahmen für den Radverkehr abgeschlossen sein.

Bauarbeiten an der Otto-Hahn-Straße beginnen im März

Parallel dazu beginnen schon im März die Bauarbeiten an der Otto-Hahn-Straße. Diese Zufahrt ins Industriegebiet Gaxel soll fertig sein, bevor der Umbau der Kreuzung an der Winterswyker Straße startet. Bis Juli 2021 soll das Regenrückhaltebecken von der Winterswyker Straße an den Amselweg verlegt und die Entwässerungsleitungen umgelegt werden.

Anschließend folgt der Umbau der Kreuzung. Der beschlossene Entwurf sieht eine freilaufende Rechtsabbiegespur mit Einfädelspur von der Winterswyker Straße auf die Ringstraße vor. Die gesamte Kreuzung wird zudem angehoben, damit die Radweg-Unterführung möglich ist. Entlang des Wohngebiets wird eine Lärmschutzwand errichtet.

Öffentliche Auslegung der Entwürfe für den Knotenpunkt

Für den Umbau der Kreuzung sowie die Verlegung des Regenrückhaltebeckens wird zurzeit eine Bauleitplanung durchgeführt. Die Entwürfe liegen bis zum 23. Februar öffentlich aus. Die Unterlagen können auf der Homepage der Stadt Vreden (www.vreden.de) oder im Technischen Rathaus eingesehen werden. Dies gilt ebenso für den aktuellen Stand der Ausbauplanung hinsichtlich der Unterführung, der Straße sowie der Entwässerung und des Lärmschutzes.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind Einsichtnahmen im Technischen Rathaus (Butenwall 79/81) aber nur mit Anmeldung und Terminabsprache unter den Telefonnummern (02564) 303236 oder 303238 beziehungsweise per E-Mail an dirk.hetrodt@vreden.de oder diana.niestegge@vreden.de und nur mit maximal zwei Besuchern möglich.

Während der Auslegungsfrist können bei der Stadt Vreden Stellungnahmen zu den Planungen abgegeben werden. Dies kann schriftlich, per E-Mail oder nach vorheriger Terminabsprache zur Niederschrift erfolgen. Ansprechpartner für das Projekt Gaxelino in der Fachabteilung Tiefbau ist Hermann Wilmer (Tel. 303259, hermann.wilmer@vreden.de).

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Als gebürtige Vredenerin habe ich mich aus Liebe zur Region ganz bewusst für den Job als Lokaljournalistin in meiner Heimat entschieden. Mein Herz schlägt für die Geschichten der Menschen vor Ort. Ich möchte informieren, unterhalten und überraschen.
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Victoria Garwer

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