Komplett reinen Tisch machte ein 29-jähriger Mann aus Vreden am Dienstag vor dem Schöffengericht in Ahaus: Er gestand, dass er in 63 Fällen in Vreden mit Drogen gehandelt hat. Seine Strafe: ein Jahr und zehn Monate Haft auf Bewährung.
Komplett reinen Tisch machte ein 29-jähriger Mann aus Vreden am Dienstag vor dem Schöffengericht in Ahaus: Er gestand, dass er in 63 Fällen in Vreden mit Drogen gehandelt hat. Seine Strafe: ein Jahr und zehn Monate Haft auf Bewährung. © Stephan Rape
Schöffengericht

Prozess schneller zu Ende als gedacht: Vredener (29) gesteht Drogenhandel

Mindestens 63 Mal hat ein heute 29-jähriger Mann aus Vreden mit Drogen gehandelt. Das Schöffengericht hatte sich am Dienstag auf eine langwierige Verhandlung eingestellt. Doch es kam anders.

Nur kurz dauerte die Karriere eines Vredener Drogendealers: Zwischen Dezember 2020 und Januar 2021 hatte er 63 Mal mit Marihuana gehandelt. Umsatz: rund 2500 Euro binnen etwas mehr als zwei Wochen.

Umfassendes Geständnis ganz zu Beginn der Verhandlung

In elf Jahren seit der Schule nur ein Jahr gearbeitet

Richter und Schöffen übertreffen Forderung der Staatsanwaltschaft

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Ursprünglich Münsteraner aber seit 2014 Wahl-Ahauser und hier zuhause. Ist gerne auch mal ungewöhnlich unterwegs und liebt den Blick hinter Kulissen oder normalerweise verschlossene Türen. Scheut keinen Konflikt, lässt sich aber mit guten Argumenten auch von einer anderen Meinung überzeugen.
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