Radweg zwischen Ammeloe und Lünten: „Wir machen Fortschritte“

mlzRadweg K18

Seit mehr als 20 Jahren wünschen sich die Dorfbewohner einen Radweg an der K18 zwischen Ammeloe und Lünten. Nun kann die Stadt endlich Fortschritte verkünden.

Vreden

, 09.10.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Lünten und Ammeloe machen gerade Gerüchte die Runde, die die Dorfbewohner durchaus freuen: Beim Radweg entlang der K18 zwischen den beiden Dörfern soll es endlich Fortschritte geben.

Tatsächlich kann Joachim Hartmann, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung, bestätigen, dass sich etwas tut. „Wir sind bei den Grundstücksverhandlungen deutlich weiter gekommen“, sagt er im Gespräch mit der Redaktion. Genauer kann er aber nicht werden. Denn die Verhandlungen mit den Eigentümern sind noch nicht abgeschlossen.

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Das heißt, dass es auch noch keine konkreteren Planungen für die Umsetzung gibt. Durchaus denkbar wäre aber eine schrittweise Umsetzung, sobald die Einigungen mit den jeweiligen Eigentümern der Flächen vorliegen.

Radweg an der K18 ist Dauerthema in Ammeloe und Lünten

Der Radweg ist ein Dauerthema in Ammeloe und Lünten. Die Kirchengemeinden, die Fußballvereine und die Schulen arbeiten zusammen. Aber eine gute Radverbindung gibt es bislang eben nicht.

Schon 1997 hat eine Bürgerinitiative zum ersten Mal einen Antrag an die Stadt gestellt. 2013 haben die Dorfbewohner das Thema erneut aufgegriffen und den Radweg noch einmal beantragt. Wieder haben die Kommunalpolitiker bekräftigt, dass diese Radverbindung durchaus gewollt ist.

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Die Umsetzung scheiterte jedoch bislang daran, dass sich Stadt und Grundstückseigentümer nicht einig wurden. Seit Anfang 2019 laufen nun wieder Verhandlungen, die laut Joachim Hartmann auf einen baldigen positiven Abschluss hoffen lassen.

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