Rat fordert möglichst schnellen Ausstieg aus Atomenergie

Resolution verabschiedet

Der Rat der Stadt Vreden fordert die politischen Kräfte aller Parlamente auf, „aus der Atomenergie so schnell wie möglich auszusteigen“. Der Ausbau erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz sollten intensiv gefördert und mit allen Kräften unterstützt werden, heißt es weiter in der einstimmig verabschiedeten Resolution.

VREDEN

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 13.04.2011, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Vredener Rathaus

Das Vredener Rathaus

Elmar Kampshoff (UWG) störte sich nicht so sehr an der Formulierung, „je kürzer der Zeitraum, desto besser“, sah er es pragmatisch. Er persönlich habe auch so seine Probleme mit dem Wort, ergänzte CDU-Fraktionsvorsitzender Heinz Gewering. Dies werde in seiner Fraktion allerdings unterschiedlich gesehen. Wie zuvor Sascha Grawunder (FDP) sprach sich Gewering für eine Resolution aus – aber dann nicht nur an die Bundesregierung, wie von den Grünen vorgeschlagen. Mit dem Wort „Übergangstechnologie“ habe man bestimmt nicht das Atomforum zitieren, sondern sich der komplexen Lage sachlich nähern wollen, betonte Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch: „Das heißt nur, wir können eine gewisse Phase ohne diese Technologie nicht auskommen.“ Er müsse in diesen Tagen seine Meinung nicht ändern, machte er seine grundsätzliche Haltung klar. So sollen nun Landes- und Bundesregierung und auch das EU-Parlament Post aus Vreden erhalten. Darin wird auch festgehalten, dass der Rat der Stadt Vreden den bereits hohen Anteil erneuerbarer Energien an der Vredener Stromversorgung zustimmend zur Kenntnis nimmt und ebenso, dass die dafür mitverantwortliche erfolgreiche Politik vor Ort weiter verfolgt wird.

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