Rekordjahr trotz rauer Märkte

Volksbankbilanz

Die Noten für das Geschäftsjahr 2014 der Volksbank Gronau-Ahaus könnten kaum besser sein. Vorstandsvorsitzender Frank Overkamp spricht von einem "hervorragenden Jahr", seine Vorstandskollegen Andreas Banger und Michael Kersting nennen 2014 ein "Rekordjahr" - und das trotz eines rauer werdenden Klimas auf den Finanzmärkten.

VREDEN

von Von Klaus Wiedau

, 26.02.2015, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Volksbank-Vorstand freut sich über ein »Rekordjahr« 2014 (v.l.): Andreas Banger, Michael Kersting und Vorstandsvorsitzender Frank Overkamp.

Der Volksbank-Vorstand freut sich über ein »Rekordjahr« 2014 (v.l.): Andreas Banger, Michael Kersting und Vorstandsvorsitzender Frank Overkamp.

Das Geheimnis des Erfolgs erklärt Overkamp während es Bilanzpressegespräches mit einer einfachen Formel: "Unser Jahresabschluss steckt voller Kundenvertrauen." Im Kreditbereich sei mit einem Plus von 3,9 Prozent ein sehr gutes Ergebnis erzielt worden, im Einlagengeschäft verzeichnete die Bank ebenfalls gute Zuwächse, die mit einem Plus von 4,5 Prozent sogar prozentual höher als das Kreditgeschäft lagen. Der Zinsüberschuss lag "deutlich über unseren Erwartungen", so Overkamp.

"Kunden geben Kunden Kredit" - diese mehr als 150 Jahre alte Genossenschaftsidee setze die Volksbank nach wie vor um. Banger: "Die Einlagen, die uns unsere Kunden anvertrauen, investieren wir in die heimische Wirtschaft. Damit schaffen wir Wachstum vor Ort."

Gut gerüstet für Wachstum

Und für weiteres Wachstum sieht sich der Vorstand gut gerüstet: "Unsere Bank verfügt über eine sehr gute Eigenkapitalausstattung und damit über eine starke Substanz und genügend Spielräume. Die Kosten haben wir im Griff, die Regularien und gesetzliche Vorgaben beherrschen wir und mit der Niedrigzinssituation wissen wir umzugehen. Wir können uns also voll auf den Kunden konzentrieren", so Overkamp selbstbewusst.

Den hohen Anspruch an die Beratung der Kunden habe das Haus 2014 weiter optimiert: Durch die Verbesserung von Arbeitsabläufen, Stärkung der Beratungsqualität, Investitionen in die Technik und die Auslagerung von Sachbearbeitungsaufgaben aus der Beratung.

Enorme Freiräume für Beratung

Overkamp: "Fast 80 Prozent aller eingehenden Anrufe werden von der im vergangenen Jahr neu eingerichteten Service-Filiale, in der ausgebildete Bankfachkräfte tätig seien, erledigt." Das habe einerseits zusätzliche Service-Zeiten, andererseits enorme Freiräume für die Beratung geschaffen. Dass die Bank mit den getroffenen Entscheidungen auf dem richtigen Weg sei, belegten die Auszeichnungen von Focus Money und Stiftung Warentest für Produkte und Beratung.‚

Auch für 2015 seien neue Ideen "in der Pipeline", wie Andreas Banger unter dem Stichwort "Spaß an jungen Themen" betont. So arbeite die Bank gegenwärtig mit jungen Unternehmen der Region und der Uni Münster an Projekten, die neben dem traditionellen Bankgeschäft die Chancen der Digitalisierung stärker nutzen.

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