Restmüll kostet mehr, Biomüll weniger

Gebühren für 2017

Unter dem Strich bleibt für viele wohl alles gleich: Einige kommunale Gebühren hat der Rat für das nächste Jahr angehoben, andere gesenkt - und viele blieben gleich. Welche Gebühren sich wie verändern oder auch nicht, zeigt unser Überblick:

VREDEN

, 29.11.2016, 18:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

  • Die Abwassergebühren sollen im neuen Jahr sinken. Zumindest im Ergebnis. Genau genommen stellt sich das Bild dabei allerdings zweigeteilt dar, denn auch die Abwassergebühr setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen. Die Schmutzwassergebühr macht dabei den Hauptanteil aus. Sie soll im kommenden Jahr 2,02 Euro je eingeleiteten Kubikmeter betragen. Der Verbrauch an Frischwasser stellt dafür die Berechnungsgrundlage dar. Die Senkung macht sich deutlich bemerkbar: Aktuell liegt die Gebühr bei 2,17 Euro je Kubikmeter. Die Entwässerung von Niederschlägen stellt den zweiten Bestandteil der Abwassergebühr dar. Sie wird nach den Quadratmetern befestigter Fläche auf dem Grundstück berechnet. Vorgesehen ist, dass sie um einen Cent steigt auf 37 Cent je Quadratmeter. Aus Sicht der Stadt ein Schritt in die richtige Richtung: Die Ausgleichsrücklage werde gestärkt, was wiederum Flexibilität erlaube.
  • Die Abfallgebühren ergeben im Trend kein einheitliches Bild. Also der Reihe nach auf die einzelnen "Müllarten" geschaut: Beim Restmüll erhöhen sich im neuen Jahr die Gebühren. Im einzelnen macht das bei einer 40-Liter Tonne eine Differenz von 1,44 Euro aus; sie steige auf 98,04 Euro. Die weiteren Gefäßgrößen und Gebühren: 80 Liter: 171 Euro (plus 1,20 Euro), 120 Liter: 232,80 Euro (plus 96 Cent), 240 Liter: 418,44 Euro (plus 24 Cent). Preiswerter wird es bei der Biotonne. 120 Liter: 60,96 Euro (minus 2,64 Euro), 240 Liter: 101,52 Euro (minus 5,38 Euro). Für die Papiertonnen müssen die Haushalte in Vreden mit 6,24 Euro künftig 1,32 Euro weniger Gebühren aufwenden.
  • Eine Sonderrolle spielen die Müllcontainer. So sinken bei 14-tägiger Leerung die Gebühren für den 1100 Liter-Container um 56,40 Euro auf 1359,60 Euro. Die Jahreskosten bei wöchentlicher Leerung verringern sich ebenfalls: um 111,60 Euro auf 2690,40 Euro. Für Diskussionsstoff gesorgt hatte die Frage, wie die Stadt künftig mit der Anlieferung von Sperrmüll beim Wertstoffhof verfahren soll (wir berichteten). Dort ist nun vorgesehen, für die kleine "Kofferraumanlieferung" bis zu einem halben Kubikmeter eine Gebühr von sieben Euro zu erheben, bei Anhängern je Kubikmeter 14 Euro.
  • Die Straßenreinigungsgebühren betreffen längst nicht alle Vredener Haushalte; die Sauberkeit vieler Straßen liegt in der Verantwortung der Anlieger. Wo es anders ist, fallen Gebühren an. Und die bleiben bei 14-tägiger Reinigung einschließlich Winterwartung unverändert: 1,05 Euro je laufendem Meter Grundstücksfrontlänge bei Anliegerstraßen, 86 Cent bei Straßen des inner- beziehungsweise überörtlichen Verkehrs. Wird nur die Winterwartung durchgeführt, sinken die Kosten bei den Anliegerstraßen um 14 auf 13 Cent beziehungsweise um 12 auf 10 Cent je nach Art der Straße.
  • Die Marktgebühren bleiben gleich, wobei eigentlich nicht von Markt-, sondern von Kirmes- beziehungsweise Krammarktgebühren sprechen sollte. Denn die Gebühren für den Wochenmarkt hatte die Verwaltung gestrichen, um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, als Händler den Wochenmarkt in der Widukindstadt anzusteuern; eine Subvention, die aber die in sie gesteckten Erwartungen nicht erfüllt hat. Bei der Kirmes kalkuliert die Stadt mit einem Aufkommen von 30000 Euro, bei Krammärkten mit insgesamt 4500 Euro.
  • Beim Bestattungswesen bleiben die Gebührensätze unverändert. Allerdings könnten sich für die Zukunft Veränderungen abzeichnen, machte die Verwaltung deutlich: So werden Urnengräber immer gefragter. Was eine finanziell günstigere Lösung für die Hinterbliebenen darstellt, hat aber anderseits sinkende Einnahmen für die Stadt zur Folge. Demgegenüber stehen viele Kosten für den Unterhalt der Friedhofsanlagen - Stoff für künftige Diskussionen.
  • Die C-Beiträge zur Unterhaltung fließender Gewässer werden angehoben. Der Rat hat einstimmig beschlossen, den Gebührensatz von 16,67 Euro je Hektar anzuheben auf 17,36 Euro je Hektar.

  • Die Abfallgebühren ergeben im Trend kein einheitliches Bild. Also der Reihe nach auf die einzelnen "Müllarten" geschaut: Beim Restmüll erhöhen sich im neuen Jahr die Gebühren. Im einzelnen macht das bei einer 40-Liter Tonne eine Differenz von 1,44 Euro aus; sie steige auf 98,04 Euro. Die weiteren Gefäßgrößen und Gebühren: 80 Liter: 171 Euro (plus 1,20 Euro), 120 Liter: 232,80 Euro (plus 96 Cent), 240 Liter: 418,44 Euro (plus 24 Cent). Preiswerter wird es bei der Biotonne. 120 Liter: 60,96 Euro (minus 2,64 Euro), 240 Liter: 101,52 Euro (minus 5,38 Euro). Für die Papiertonnen müssen die Haushalte in Vreden mit 6,24 Euro künftig 1,32 Euro weniger Gebühren aufwenden.
  • Eine Sonderrolle spielen die Müllcontainer. So sinken bei 14-tägiger Leerung die Gebühren für den 1100 Liter-Container um 56,40 Euro auf 1359,60 Euro. Die Jahreskosten bei wöchentlicher Leerung verringern sich ebenfalls: um 111,60 Euro auf 2690,40 Euro. Für Diskussionsstoff gesorgt hatte die Frage, wie die Stadt künftig mit der Anlieferung von Sperrmüll beim Wertstoffhof verfahren soll (wir berichteten). Dort ist nun vorgesehen, für die kleine "Kofferraumanlieferung" bis zu einem halben Kubikmeter eine Gebühr von sieben Euro zu erheben, bei Anhängern je Kubikmeter 14 Euro.
  • Die Straßenreinigungsgebühren betreffen längst nicht alle Vredener Haushalte; die Sauberkeit vieler Straßen liegt in der Verantwortung der Anlieger. Wo es anders ist, fallen Gebühren an. Und die bleiben bei 14-tägiger Reinigung einschließlich Winterwartung unverändert: 1,05 Euro je laufendem Meter Grundstücksfrontlänge bei Anliegerstraßen, 86 Cent bei Straßen des inner- beziehungsweise überörtlichen Verkehrs. Wird nur die Winterwartung durchgeführt, sinken die Kosten bei den Anliegerstraßen um 14 auf 13 Cent beziehungsweise um 12 auf 10 Cent je nach Art der Straße.
  • Die Marktgebühren bleiben gleich, wobei eigentlich nicht von Markt-, sondern von Kirmes- beziehungsweise Krammarktgebühren sprechen sollte. Denn die Gebühren für den Wochenmarkt hatte die Verwaltung gestrichen, um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, als Händler den Wochenmarkt in der Widukindstadt anzusteuern; eine Subvention, die aber die in sie gesteckten Erwartungen nicht erfüllt hat. Bei der Kirmes kalkuliert die Stadt mit einem Aufkommen von 30000 Euro, bei Krammärkten mit insgesamt 4500 Euro.
  • Beim Bestattungswesen bleiben die Gebührensätze unverändert. Allerdings könnten sich für die Zukunft Veränderungen abzeichnen, machte die Verwaltung deutlich: So werden Urnengräber immer gefragter. Was eine finanziell günstigere Lösung für die Hinterbliebenen darstellt, hat aber anderseits sinkende Einnahmen für die Stadt zur Folge. Demgegenüber stehen viele Kosten für den Unterhalt der Friedhofsanlagen - Stoff für künftige Diskussionen.

 

  • Die C-Beiträge zur Unterhaltung fließender Gewässer werden angehoben. Der Rat hat einstimmig beschlossen, den Gebührensatz von 16,67 Euro je Hektar anzuheben auf 17,36 Euro je Hektar.
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