Schmitz Cargobull: Spatenstich für 2015 geplant

Erweiterung des Vredener Standorts

Für das nächste Frühjahr peilt das Unternehmen Schmitz Cargobull den Startschuss an: Dann soll die erste Stufe der Erweiterung am Vredener Standort in Angriff genommen werden - wenn alles läuft wie geplant.

VREDEN

, 02.06.2014, 19:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schmitz Cargobull am Südlohner Diek: Von dort aus werden fertige Trailer zurzeit zu verschiedenen Plätzen gebracht.

Schmitz Cargobull am Südlohner Diek: Von dort aus werden fertige Trailer zurzeit zu verschiedenen Plätzen gebracht.

Der Grund sei unter anderem auch die derzeitige Lage des Marktes: Die Krise in der Ukraine zeige deutlich ihre Auswirkungen, die Auftragslage habe sich verschlechtert – „da ist ein vorsichtiger Umgang mit Investmitteln angesagt“, sagte der Werkleiter. Aber in den vergangenen vier Tagen stelle sich die Auftragslage schon besser dar: „Wir hatten Produktionsstillstände geplant, die konnten wir zurücknehmen.“ Gerade jetzt zahle sich die Flexibilität aus, die das Werk Vreden und seine Mitarbeiter leisten könne. Vor einiger Zeit war neun Stunden täglich und auch samstags gearbeitet worden, nun könne abgebaut werden. „Wir bieten den Kunden unvergleichbar gute Lieferzeiten und die Mitarbeiter bekommen ihr gleichmäßiges Einkommen“, zeigte Timmermann die Vorteile der Strukturen auf, die in den vergangenen 15 Jahren im Kompetenzwerk Vreden aufgebaut worden seien.

Für die Umsetzung aller Vorhaben auf dem auf dem 20 Hektar großen Gelände in Großemast, habe die Geschäftsleitung einen Zeitrahmen von fünf Jahren eingeplant – gezählt ab dem ersten Spatenstich im Frühjahr 2015. „Jede weitere Umsetzungsstufe wird dann einzeln genehmigt“, so Timmermann. Das beziehe sich sowohl auf die Behörden als auch auf den Aufsichtsrat, der jede Stufe vor der Realisierung prüfe. Im Dezember werde sich der dann neu zusammengesetzte Aufsichtsrat mit den Plänen für Ausliefer- und Abstellfläche beschäftigen, blickte Michael Timmermann voraus. Der Aufsichtsrat, der im Sommer gewählt werden soll, setze sich aus sechs Vertretern der Anteilseigner und sechs Vertretern der Mitarbeiter zusammen.

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