Stall ist einer Weide nachempfunden

LAGA-Projekt "Kuhgarten"

„Kuhgarten“ heißt das Unternehmens-Projekt von BETEBE, das Geschäftsführer Ralf Bennink am Montag gemeinsam mit seinen niederländischen Projektpartnern Jan Pape und Monique Reinders der Stadt Vreden als Projekt zur Landesgartenschau vorstellte.

von Von Anne Rolvering

, 12.04.2011, 11:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stall ist einer Weide nachempfunden

Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und Joachim Hartmann von der Stadt Vreden informierten sich bei Jan Pape, Ralf Bennink (Geschäftsführer von BETEBE) und Monique Reinders über das Projekt "Kuhgarten".

Bei dem Projekt handele es sich um ein innovatives Gebäude, das sich mit Kühen und Bäumen in die Landschaft einpflegt, erläuterte Ralf Bennink am Montag seinen Gästen,  Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und Joachim Hartmann von der Stadt Vreden, den "Kuhgarten".  "Es ist besonders tierfreundlich ausgestattet, mit einem Drainageboden, wo der Kot abgefegt und das Nitrat vom Urin getrennt wird - und ist nicht teurer als ein herkömmlicher Stall.“ Das Gebäude sei einer Weide nachempfunden, mit Kuh-gesunden Pflanzenhecken, die abgefressen werden können, und Bäumen, die durch die Dachmembran des Gebäudes wachsen, so Bennink.

Eine weitere Besonderheit ist der Besuchergang, mit dem Gäste das naturnahe Projekt erleben können. „Jan Pape aus Beltrum/NL, ein ehemaliger Gärtner ist der Ideengeber des Projektes und Monique Reinders aus Rheden/NL kümmert sich um die finanzielle Förderung des Projektes in den Niederlanden. Das erste Pilotprojekt soll dort noch in diesem Jahr im niederländischen Groenlo verwirklicht werden“, kündigte Ralf Bennink an. „Das Kuhgarten-Projekt passt durch seine Nachhaltigkeit gut in das LAGA-Konzept – es ist ein innovatives, beispielhaftes Projekt, mit dem Ausdünstungen minimiert werden und das durch die Besuchergänge auch für die Landesgartenschau interessant wäre", zeigte sich Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch begeistert. Dieses Projekt zeige, dass Vredener Unternehmen durch die LAGA neue Ideen verwirklichen könnten. Über den Standort des „Kuhgartens“ müsste man noch sprechen, so Holtwisch.  Auch Fachbereichsleiter Joachim Hartmann betonte, dass dieses Projekt inhaltlich sehr gut mit der Landesgartenschau zu verknüpfen sei, da es aufgrund der Nachhaltigkeit und des Bildungsaspektes förderungswürdig sei. „Am 3. Mai kommt die LAGA-Jury nach Vreden und wir stellen unser Konzept vor. Diese Projekt passt gemeinsam mit anderen Bereichen in die Qualitätsoffensive“, versprach Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch, das Projekt mit in die LAGA-Bewerbung einzubringen. 

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