Die Stadt Vreden hat sich auf die Geflüchteten aus der Ukraine vorbereitet. Trotzdem wäre nach Aussage von Bernd Kemper (l.) „der Laden längst zusammengebrochen. Die Abteilung Familie und Soziales von Ludger Kemper-Bengfort arbeitet am Limit.
Die Stadt Vreden hat sich auf die Geflüchteten aus der Ukraine vorbereitet. Trotzdem wäre nach Aussage von Bernd Kemper (l.) ohne Unterstützung „der Laden längst zusammengebrochen“. Die Abteilung Familie und Soziales von Ludger Kemper-Bengfort arbeitet am Limit. © Nils Dietrich (Archiv)
Ukraine-Krieg

Ukrainische Geflüchtete in Vreden – ohne Privatleute „wäre der Laden zusammengebrochen“

Auch in Vreden sind zahlreiche Menschen angekommen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind. Im Rat sprach der erste Beigeordnete Bernd Kemper über die Situation in der Stadt.

Bernd Kemper fand in der Ratssitzung am Mittwoch deutliche Worte. Denn die Verantwortung für die Betreuung der Geflüchteten aus der Ukraine liegt in der Stadt Vreden bei der Abteilung Familie und Soziales. „Die haben die Kapazitätsgrenze mittlerweile mehr als erreicht und überschritten. Sie arbeiten am Limit“, so Kemper. Bei den Kolleginnen und Kollegen sei die Stundenzahl erhöht worden, zusätzliches Personal wurde eingestellt. Unter anderem auch eine Dolmetscherin, „die ganz wertvolle Hilfe leistet.“

Engagement der Privatleute hervorgehoben

Über die Autorin
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Geboren und aufgewachsen an der Grenze zwischen Ruhrpott und Münsterland, hat Kommunikationswissenschaft studiert. Interessiert sich für Tiere, Kultur und vor allem für das, was die Menschen vor Ort bewegt.
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