Viel zu tun am Gymnasium Georgianum

Stadt will investieren

Es hat sich schon einiges getan am Gymnasium Georgianum – und es wird sich noch einiges tun. Eine Zwischenbilanz wurde jetzt im Schulausschuss gezogen. Wenn alles läuft wie geplant, sollen bis 2014 zwei Millionen Euro in das Gebäude investiert werden.Der Erste Beigeordnete Bernd Kemper informierte die Kommunalpolitiker über den Stand der Dinge.

VREDEN

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 05.10.2011, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wildromantisch stellt sich die Fläche dar, die in den Herbstferien zu einem Schulhof für die Unterstufe umgestaltet werden soll.

Wildromantisch stellt sich die Fläche dar, die in den Herbstferien zu einem Schulhof für die Unterstufe umgestaltet werden soll.

 Wie berichtet, hatte sich ein Arbeitskreis aus Vertretern der Schulleitung, der Elternschaft, der Kommunalpolitik und der Stadtverwaltung eingehend mit dem baulichen Zustand und der Ausstattung des Georgianums befasst. Beim jüngsten Treffen vor Ort habe man die in den Sommerferien durchgeführten Maßnahmen in Augenschein nehmen können, so Kemper: Vier Klassenräume waren saniert, eine Reihe von Fenstern ausgetauscht und die Essensausgabe baulich vorbereitet worden. Weitere Investitionen seien erfolgt in die Ausstattung der naturwissenschaftlichen Fachräume und Computerhardware – auch ein Acitve-board (elektronische Tafel) solle folgen. Der Blick ging dann in die Zukunft – in die nahe und weitere: In den anstehenden Herbstferien soll der Schulhof für die Unterstufe hergerichtet werden. Für die weiter anstehenden Maßnahmen legte der Arbeitskreis eine zeitliche Abfolge fest: Demnach sollen im Jahr 2012 die Fachräume für Biologie, Chemie und Physik neu ausgestattet werden. Kostenpunkt: rund 500 000 Euro. Fenster sollen ausgetauscht, der Chemieraum vom Erdgeschoss aus ablufttechnischen Gründen ins Obergeschoss verlegt werden. 350 000 Euro hat die Verwaltung als Ausgabeposten ermittelt.

Für das Jahr 2013 sieht die Prioritätenliste die Überdachung des Innenhofs vor. Die Essensausgabe soll Ende dieses Jahres fertiggestellt sein, die Schüler bis zur Fertigstellung der Mensa im derzeitigen Innenhof provisorisch im Flurbereich essen. Das Außengelände, das durch den Abriss eines Hauses an der Ecke Zwillbrocker Straße/Schulstraße anders gestaltet werden kann, soll 2014 in den Blickpunkt gerückt werden. „Ganz leicht unterdurchschnittlich“ – so bewertete Peter Steiner vom Büro Komplan als Fazit der Schulentwicklungsplanung den baulichen Zustand und die Ausstattung des Georgianums. „Es muss etwas gemacht werden, aber es ist jetzt keine Katastrophe.“ Reinhard Laurich (SPD) meinte dazu, dass Vergleiche zwischen Schulen immer schwierig seien. „Ich sehe nichts, was nicht notwendig wäre. Das ist kein Luxus“, bewertete er die Arbeitsliste. „Investition in Bildung ist eine gute Investition“, befand auch Peter Grus, sachkundiger Bürger für die CDU.

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