Die Kreuzung Winterswyker Straße/Ringstraße bleibt bis Ende November 2022 gesperrt. © Markus Gehring
Meinung

Vollsperrung der Kreuzung steht in keinem Verhältnis zum Nutzen

Die Kreuzung Winterswyker Straße/Ringstraße in Vreden bleibt bis Ende November 2022 gesperrt für Bauarbeiten. Und das alles, damit Radfahrer nicht mehr an einer Ampel halten müssen.

Die Kreuzung Winterswyker Straße/Ringstraße ist eine der zentralsten Stellen in Vreden. Jeder Vredener nutzt sie regelmäßig, sie ist eine der Hauptverbindungsachsen zwischen dem Nordosten und dem Südwesten der Stadt.

Genau deswegen ist es auch gut und richtig, dass die Kreuzung saniert wird. Denn schon lange staut sich dort der Verkehr. Lkw, Berufspendler und Niederländer auf Einkaufsbesuch sorgen regelmäßig für lange Wartezeiten – ganz zu schweigen von der katastrophalen Ampelschaltung.

Niederländer zeigen, das es schneller geht

Aber 14 Monate Vollsperrung und das mit ewig langen Umleitungen? Das ist wirklich ein Unding. Die Niederländer zeigen doch immer wieder eindrucksvoll, dass es auch schneller geht. In Deutschland aber dauern Baustellen oft drei- bis viermal so lange.

Ich weiß, dass es sich hier um eine Großbaustelle handelt. Schließlich muss die ganze Kreuzung wegen der Fahrrad-Unterführung angehoben werden. Aber von dem Effekt dieser Maßnahme bin ich noch immer nicht überzeugt.

Da fahren jetzt also 14 Monate lang Lkw und Autos teilweise kilometerweite Umwege, nur damit am Ende Fahrradfahrer nicht mehr an einer Ampel halten müssen. Da müssen wirklich viele Pendler auf das Rad umsteigen, um die jetzt gefahrenen Umwege wieder reinzuholen. Bis das kompensiert ist, muss die Kreuzung vermutlich schon wieder saniert werden.

Über die Autorin
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Als gebürtige Vredenerin habe ich mich aus Liebe zur Region ganz bewusst für den Job als Lokaljournalistin in meiner Heimat entschieden. Mein Herz schlägt für die Geschichten der Menschen vor Ort. Ich möchte informieren, unterhalten und überraschen.
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Victoria Garwer

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