Vredener baut in Indien einen Brunnen

Trinkwasser

VREDEN. Der Vredener Andreas Nünning ist vor einer Woche nach Indien aufgebrochen, um dort einen Brunnen mit Trinkwasseraufbereitungsanlage zu bauen. Für vier Wochen wird der 23-Jährige in dem westindischen Bundesstaat Guajarat bleiben, mit dem Ziel die Trinkwasserversorgung in der Stadt Anand zusammen mit einem indischen Partner zu verbessern.

10.03.2011, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andreas Nünning (r.) mit seinem indischen Projektpartner Sanjay Patel. Für vier Wochen bleibt der 23-jährige Vredener in dem westindischen Bundesstaat Guajarat. In der Stadt Anand will er die Trinkwasserversorgung verbessern.

Andreas Nünning (r.) mit seinem indischen Projektpartner Sanjay Patel. Für vier Wochen bleibt der 23-jährige Vredener in dem westindischen Bundesstaat Guajarat. In der Stadt Anand will er die Trinkwasserversorgung verbessern.

80 Prozent der Infektionskrankheiten in Gujarat gingen auf verunreinigtes Trinkwasser zurück, so Epping. Technische Hilfe vor Ort erhält Nünning, der selbst gelernter Industriekaufmann ist, von einem indischen Partner, einem Ingenieurbüro für Erneuerbare Energien. Besuch in Indien wird Nünning in den kommenden Tagen von einer ganz besonderen Delegation aus seiner Heimat erhalten. Die Klasse 9a der St. Anna Realschule in Stadtlohn schickt Stofftiere und weiteres Spielzeug per Luftpost, die der Indienreisende an mehreren Schulen verteilen wird. Träger des Projektes ist die Evangelische Kirchengemeinde Vreden-Stadtlohn. Finanziert wird das Projekt unter anderem durch Spenden in Höhe von über 4000 Euro durch eine Sponsorengemeinschaft. Dazu zählen zahlreiche Unternehmen und Betriebe.

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