Zwei Flamingoküken im Zwillbrocker Venn gesichtet – schlüpfen noch mehr?

mlzFlamingos in Zwillbrock

Zwei Flaminoküken sind geschlüpft. Der Vredener Fotograf Hubert Stroetmann hat die zwei flauschigen grauen Mini-Flamingos auf der Insel im Lachmöwensee mit der Kamera erwischt.

Vreden

, 30.06.2020, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Vredener Hubert Stroetmann hat bei einer Fotosafari im Zwillbrocker Venn zwei Flamingoküken fotografiert. Wie Dr. Dietmar Ikemeyer, Leiter der Biologischen Station mitteilte, brüten noch mindestens drei weitere der wild lebenden Flamingopaare dort.

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Aber wie es um die Überlebenschancen der Flamingoküken steht, kann Dietmar Ikemeyer nicht voraussagen. Die Gefahr geht von Füchsen aus, die den Flamingonachwuchs reißen könnten.

Vielleicht helfe der fünf bis zehn Meter breite Graben rund um die Brutinsel. „Füchse können ganz gut schwimmen“, sagt der Leiter der Biologischen Station. Aber: Die Kanten zur Inselböschung sei relativ steil – vielleicht helfe das. Oder die Wildtiere begnügen sich mit den Küken von Enten und Gänsen.

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Dietmar Ikemyer kann aber auch weitere Bruterfolge vermelden: Im See brüten auch über 20 Paare Nonnengänse, „das ist schon etwas Besonderes“, so der Leiter der Biologischen Station. Und im Moor, dort, wo die Besucher des Venns nicht hinkommen, freuen sich die Experten vor allem über brütende Blau- und Schwarzkehlchen.

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