Zwillbrocker Kloster im Modell

Neues Bronzerelief

Ein Bronzerelief soll künftig die Geschichte Zwillbrocks anschaulich werden lassen. Die Mitglieder des Freundeskreises Barockkirche Zwillbrock und der Stichting Grenzen Verbinden unterstützten diesen Vorschlag auf der Jahreshauptversammlung einhellig.

ZWILLBROCK

17.04.2016, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Themen standen im Mittelpunkt der Versammlung, im Bild Vorsitzender Frits Oostrik beim Jahresbericht des Vorstandes.

Viele Themen standen im Mittelpunkt der Versammlung, im Bild Vorsitzender Frits Oostrik beim Jahresbericht des Vorstandes.

Das Modell der früheren Klosteranlage und deren Umgebung sollen die Betrachter in das Jahr 1788 versetzen. Aus diesem Jahr gibt es eine erste Karte, die im Auftrag des Klosterkonventes erstellt wurde. Sie wird die Grundlage des Reliefs sein, das vor dem ehemaligen Haupteingang des Klosters ausgestellt werden soll.

Neue Sitzkissen

Auch mit den jüngst angebrachten neuen Treppenhandläufen im denkmalgeschützten Pfarrhaus und mit der geplanten Anschaffung von bequemeren Sitzkissen für die historischen Kirchenbänke beteiligen sich Freundeskreis und Stiftung am Erhalt der Ausstattung und der Nutzung des barocken Gebäudes.

Einsatz für Renovierung der Kirche

Neben den zukünftigen Projekten standen die erfolgreich zu Ende gebrachten Aufgaben im Mittelpunkt der Versammlung. Frits Oostrik, Vorsitzender des Freundeskreises und der damit verbundenen niederländischen Stiftung, berichtete, dass in den vergangenen Jahren Freundeskreis und Stiftung mit großem finanziellen Einsatz die Renovierung der Kirche mit seiner historischen Orgel und die Außengestaltung im Umfeld der Kirche unterstützt hätten.

Enge Kooperation mit Kirchengemeinde

Oostrik war es ein besonderes Anliegen, die enge Kooperation mit der Kirchengemeinde bei den Renovierungsarbeiten hervorzuheben. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Mitgliedern und Spendern für die Unterstützung der Aufgaben in Zwillbrock.

Frits Oostrik wies in der Versammlung darauf hin, dass am 6. Oktober 2017 der 300. Jahrestag der Grundsteinlegung durch Fürstbischof Franz Arnold von Wolff-Metternich ist. Dieses Jubiläum soll auch vom Freundeskreis und der Stiftung entsprechend gewürdigt werden.

Dank an Bruder Hubert

Ein besonderer Dank galt Bruder Hubert Müller für sein unermüdliches Engagement für die Kirche und die kirchenmusikalischen Konzerte. Bereits während des einleitenden Orgelkonzertes mit dem ehemaligen Würzburger Domorganisten Paul Damjako war der verstorbenen Mitglieder gedacht worden.

Bruder Hubert Müller hob während es Konzertes insbesondere die Verdienste des früheren Vredener Bürgermeisters Bernhard Becking für den Freundeskreis hervor. Becking war einer der Gründungsmitglieder des Freundeskreises und lange Zeit dessen Vorsitzender gewesen.

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