Lars Müller muss vorerst auf jeden Fall auf einen Spieler verzichten. © Schürmann
Fußball

Beim Werner SC könnte der nächste Spieler mit einer Schambeinentzündung ausfallen

Immer wieder sind beim Werner SC einige Spieler von Leistenproblemen geplagt. Auch schwerwiegende Verletzungen sind daraus bereits resultiert. Nun könnte es den nächsten getroffen haben.

Zuletzt war es Marvin Stöver, davor fielen schon Chris Thannheiser und Robin Przybilla wegen einer Schambeinentzündung aus. Nun fällt der nächste Werner Spieler mit ähnlichen Symptomen aus. Auch er hat aktuell mit dem Verdacht der gleichen Diagnose zu kämpfen.

Schon vor der Corona-Pause hatte René Nemitz mit Leistenproblemen zu kämpfen. „Ich hatte da die ganze Zeit immer wieder Schmerzen. Das war da schon ziemlich nervig“, erinnert sich der 19-Jährige. Deshalb reichte es für ihn auch nur zu Kurzeinsätzen in den letzten Saisonspielen.

„Ich bin erstmal nicht so viel laufen gegangen“

Die unfreiwillige Corona-Pause wollte Nemitz dann zumindest nutzen, um sich von seinen Schmerzen zu befreien. „Ich bin erstmal nicht so viel Laufen gegangen und hab generell nicht so viel gemacht. Da wurde es dann auch echt ein bisschen besser insgesamt“, berichtet er.

Dementsprechend groß war auch die Freude beim 19-Jährigen, als WSC-Trainer Lars Müller zum ersten, spaßigen Training rief. Mit voller Motivation kam er in den Lindert – nur, um nach der Einheit wieder mit Schmerzen nach Hause zu fahren. Erstmal hieß es: Zähne zusammenbeißen.

„Ich habe dann die ersten Trainingseinheiten mitgemacht. Es wurde aber immer schlimmer und schlimmer und irgendwann waren die Leistenprobleme dann wieder voll da“, ärgert sich der 19-Jährige. Damit ist dann das Training für ihn vorerst wieder Geschichte.

Allerdings brachte der Besuch beim Arzt noch keinen eindeutigen Befund. „Entweder habe ich auch eine Schambeinentzündung oder es ist irgendwas an der Leiste. Das muss man jetzt abwarten, was dann das MRT sagt“, so Nemitz. Derzeit habe er aber noch Hoffnung, dass er keine ähnlich lange Ausfallzeit zu befürchten habe wie seine Mannschaftskollegen.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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