Da soll es losgehen: Christoph Henke und die LippeBaskets haben einen Termin, wann die Saison endlich starten soll. © Timo Janisch
Basketball

Besser spät als nie: So soll die Saison im Basketball noch gespielt werden

Drei Mal hat der WBV bereits den Start der Basketball-Saison geplant. Auch dieses Mal gibt es wieder einige Besonderheiten. Christoph Henke von den LippeBaskets äußert sich zum Modus.

Aller guten Dinge sind drei: Am Mittwoch verkündete der Westdeutsche Basketball-Verband (WBV) zum dritten Mal einen Plan, wie die Saison 2020/21 gespielt soll – wobei die Saison erst im kommenden Jahr beginnt.

Beim letzten Mal hatte der WBV noch mit einem Saisonstart im November bzw. Januar geplant. Das ließe das Infektionsgeschehens leider nicht zu, heißt es in einer Mitteilung des Verbands an die Vereine. „Gleichzeitig wird es auch nicht mehr möglich sein, eine komplette Saison mit Hin- und Rückrunde zu spielen“, schreibt der WBV.

Der neue Plan sieht deswegen vor, dass nur eine Halbserie (Einfachrunde) gespielt wird. Der neue Starttermin: Anfang März 2021. „Es war logisch, dass der angepeilte Start nicht möglich sein werde. Deswegen ist die Entscheidung richtig und logisch. Das gibt uns Planungssicherheit“, sagt Christoph Henke, Trainer der LippeBaskets Werne.

So richtig Freude kommt bei ihm angesichts des geplanten Starttermins aber nicht auf. „Das ist erstmal unter Vorbehalt und schon der dritte Versuch. Dem muss folgen, dass die Hallen wieder geöffnet werden können. Dann bekommt der Plan auch eine Wichtigkeit. Der Trainingsbetrieb muss als Erstes wieder erlaubt sein, bevor wir spielen können.“

Die 2. Regionalliga beginnt am 14. Spieltag

Sollte es im März 2021 losgehen, würde in der 2. Regionalliga mit 14 Teams die Saison am 14. Spieltag starten. Dieser und der 15. Spieltag sollen aber als Einzelspiele in der Zeit vom 1. März bis zum 30. Mai ausgetragen werden.

„Niemand soll aus dem Antrieb heraus, der Mannschaft im Kampf um Punkte helfen zu wollen, mit Krankheitssymptomen und seien sie auch nur leichter Art, an einem Spiel teilnehmen müssen.“ So begründet der WBV, dass es keine Absteiger geben wird.

Aufsteiger soll es aber trotzdem geben – obwohl es dort die gleiche Sorge gebe. Um dem vorzubeugen, soll die eigentliche Entscheidung über den Aufstieg erst im Anschluss an die Rückrunden-Spiele im Juni erfolgen. Die ersten vier Teams einer Liga werden dazu in einem Playoff-Modus in Hin- und Rückspielen pro Runde die Aufsteiger ausspielen.

Henke begrüßt den Modus. „Das ist ein guter Modus. Der ist sinnvoll. Es ist gut, dass ohne Absteiger und mit Aufsteigern gespielt wird. Man hat keinen Druck, absteigen zu können. Das ist besser nachvollziehbar als der letzte Modus. Die Frage ist nur, wie viele Spiele geschafft werden.“

Henke: „Wir werden alle Namensschilder anlegen“

Mit dem Aufstiegsmodus wolle der WBV auch in Zeiten einer Corona-Pandemie eine Perspektive anbieten und damit ein kleines Stück Normalität einbringen. Da es in der kommenden Saison dadurch aber mehr Teams geben werde, soll es zwei Gruppen geben – aber trotzdem nur maximal vier Absteiger, selbst in einer Liga mit mehr als 14 Teams.

Für den geplanten Start hat LippeBaskets-Trainer Henke auch schon einen genauen Plan. „Wenn es losgeht, werde ich den Spielern erstmal den Modus erklären müssen und wir werden alle Namensschilder anlegen, weil wir uns so lange nicht gesehen haben.“

Über den Autor
Volontär
Hat im Mai 2020 in der für den Lokal-Journalismus aufregenden Corona-Zeit bei Lensing Media das Volontariat begonnen. Kommt aus Bochum und hatte nach drei Jahren Studium in Paderborn Heimweh nach dem Ruhrgebiet. Möchte seit dem 17. Lebensjahr Journalist werden.
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Tobias Larisch

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