Deniz Sönmez kam von Westfalia Rhyern nach Werne. © Johanna Wiening
Fußball

„Da geht man voll rein“: Für Deniz Sönmez und Philipp Sandhowe ist Freitag eine Premiere

Wenn Freitag der Werner SC und der SV Herbern aufeinandertreffen, wird es für zwei Spieler eine Premiere. Philipp Sandhowe und Deniz Sönmez stehen dann erstmals für ihre Teams beim Derby im Kader.

Ein Aufeinandertreffen zwischen dem Werner SC und SV Herbern ist für die Teams immer etwas Besonderes. Hinzu kommt die besondere Atmosphäre am Freitagabend. Zwei Spieler, die das am Freitag erstmals erleben werden, sind Herberns Keeper Philipp Sandhowe und der WSC-Spieler Deniz Sönmez.

Was die beiden ungefähr erwartet, können die Fußballer schon einschätzen. Schließlich haben sie woanders schon Derby-Erfahrungen sammeln können. „Ich hab ja auch schon ein paar Derby gespielt und weiß, was da auf uns zukommen wird“, so Herberns Nummer eins, Philipp Sandhowe. Dennoch sei das Spiel zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern da noch ein Tacken mehr.

Ähnlich ist es bei dem Werner Deniz Sönmez, der vor der Saison aus der A-Jugend von Westfalia Rhynern zum WSC kam. Da waren die Spiele gegen die Hammer SpVg immer etwas Besonderes: „Da ging es nur über Kampf, die Emotionen waren ganz anders. Man ist in jeden Zweikampf gegangen, als wäre es der Letzte – da geht man voll rein“, erinnert sich Sönmez.

Philipp Sandhowe kam vor der Saison vom FC Nordkirchen zum SV Herbern.
Philipp Sandhowe kam vor der Saison vom FC Nordkirchen zum SV Herbern. © Johanna Wiening © Johanna Wiening

Er erwartet daher ein sehr körperbetontes Spiel. Darauf hätten ihn auch schon seine Mannschaftskollegen eingeschworen: „Da wird nur über das Herbern-Spiel geredet.“ Diese Euphorie vor der Partie mache ihn auch sehr nervös: „Für mich als 18-Jähriger ist die Vorfreude auf das Spiel riesig. Ich hab im Training schon Angst, mich ausgerechnet jetzt zu verletzen“, erzählt Sönmez.

Auch Sandhowe weiß, was ihn erwartet. Zum einen, weil er selber schon Aufeinandertreffen vom Werner SC und SV Herbern verfolgt hat. Zum anderen hat ihm seine Nummer zwei Leo Fenker schon berichtet, wie das Spiel so läuft: „Er hat von der Stimmung gesprochen und dass das schon ein geiles Feeling sei im Spiel“, so Sandhowe.

Eine Extra-Motivation ist für beide die Atmosphäre eines Flutlicht-Spiels. „Das ist noch mal geiler unter Flutlicht an einem Freitagabend“, erklärt Philipp Sandhowe. Man merke, dass es für die beiden Vereine etwas Besonderes sei.

Ähnlich sieht es Sönmez. „Spiele unter der Woche sind immer ein ganz anderes Feeling, vor allem dann freitagabends werden viele Zuschauer erwartet.“

Die Vorfreude ist also bei beiden da – und einer von beiden kann es scheinbar kaum erwarten. „Ich hab Bock drauf. Keine Ahnung, wie die Zeit bis Freitag vergehen soll“, sagt der 18-jährige Deniz Sönmez.

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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Verena Schafflick

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