Henrik Wittenbrink brachte den WSC II in Führung. © Johanna Wiening
Fußball

Dem Tabellenführer auf den Fersen: Werner SC II überzeugt auch gegen VfL Senden II

Gegen den VfL Senden II war der Werner SC II einmal mehr klarer Favorit. Doch genau in diesen Situationen strauchelte das Team zuletzt oft. Anders aber am Donnerstag.

Unbestritten gehört der Werner SC II zu den besseren Teams der Fußball-Kreisliga B. So geht die Mannschaft immer wieder mal als Favorit ins Spiel – eine Rolle, die dem Team nicht immer liegt. Gegen den VfL Senden II aber machten die Werner ihrer Favoriten-Stellung alle Ehre.

Von Anfang an stand die Mannschaft von Spielertrainer Marc Schwerbrock defensiv stabil. Mit der Unterstützung von Jannis Vertgewall und Manuel Linke aus der Landesliga-Ersten ließ der WSC II Senden nur selten vor den eigenen Kasten kommen. Echte Chancen der Sendener waren Fehlanzeige.

In der Offensive fehlte den Wernern ein Stück weit das Glück. Zwar kamen sie immer wieder in den Strafraum des VfL, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Zudem musste der WSC zwei Mal verletzungsbedingt wechseln: Alexander Sudholt und Marc Schwerbrock kamen für Marco Prümer und Pascal Byschewski.

Kurz vor der Pause zahlten sich die Mühen der Werner endlich aus. Jannis Vertgewall flankte den Ball von rechts in den Strafraum, wo er mit Henrik Wittenbrink einen erfolgreichen Abnehmer fand. Dieser vollendete zur verdienten 1:0-Führung für die Werner (45.).

Auch nach der Halbzeit machten die Werner genau da weiter, wo sie vorher aufgehört hatten. Und das war erneut ertragreich: Marc Schwerbrock wurde zentral vor dem Kasten der Gäste angespielt und vollendete durch eine formschöne Soloaktion zum 2:0 (50.).

„Eigentlich hatten wir das Spiel da dann weitestgehend im Griff“, sagte Marc Schwerbrock. Eigentlich: In der 65. Minute erzielte Senden plötzlich den Anschlusstreffer und war auf einmal wieder dran. Es begann eine hektische Phase. „Das war ein bisschen unnötig“, befand Schwerbrock nach Abpfiff.

Am Ende war es Jannis Vertgewall, der endgültig den Deckel drauf machte: In der 88. Minute traf er zum 3:1-Endstand. „Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gemacht und können zufrieden sein“, so Schwerbrock abschließend.

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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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