Benedikt Vester ist aktuell der Trainer des TuS Ascheberg. © Sebastian Reith
Fußball: Kreisliga A

Der TuS Ascheberg steht wieder auf dem Platz – unter besonderen Corona-Auflagen

Seit dieser Woche steht der TuS Ascheberg wieder auf dem Fußballplatz. Zwar nicht so, wie sie es gewohnt sind. Aber in Zweiergruppen haben die Spieler endlich wieder den Ball am Fuß - unter Auflagen.

Tennis, Golf, Paddletennis – alle diese Sportarten konnten zu Beginn der Woche ein Stück weit aufatmen. In der neuen Corona-Verordnung gibt es zum Ersten Mal eine Lockerung im Amateursport: Zu zweit darf draußen wieder mit Abstand Sport gemacht werden.

Dem Amateurfußball bringt diese Regelung auf den ersten Blick nicht. Der TuS Ascheberg hat nun aber einen Weg gefunden, es für sich zumindest ein wenig zu nutzen. So sind die Spieler seit dieser Woche wieder in Zweiergruppen auf dem Fußballplatz.

Der TuS Ascheberg wurde von der Lockerung überrascht

„Wir wurden schon ein bisschen von dieser Lockerung überrascht“, gibt Trainer Benedikt Vester zu. „Aber als die Gemeinde Ascheberg dann ihr Go gegeben hat für die Öffnung des Platzes, haben wir mal in die Gruppe gefragt, ob da Interesse besteht. Da kamen viele Meldungen.“

Daraufhin hat sich der TuS Ascheberg ein Konzept überlegt. „Man kann sich immer für ein Zeitfenster für eine Stunde eintragen. So lange darf man dann, inklusive Auf- und Abbau, auf den Platz“, so Vester. „Da kann man dann kreativ werden.“

Allerdings hält sich auch der TuS Ascheberg ganz genau an die Corona-Regeln – das ist Benedikt Vester wichtig. „Wir sind da schon sehr vorsichtig“, erklärt er. „Die Spieler kommen umgezogen zum Platz, sind die ganze Zeit, außer beim Spielen, mit Maske unterwegs.“

Aber trotz der Regeln: Die Freude überwiegt bei den Spielern des TuS Ascheberg. „Natürlich ist es längst nicht wie normales Training, wo man die ganze Mannschaft sieht“, sagt Benedikt Vester. „Aber ich glaube, aktuell ist man einfach mit wenig zufrieden. Wenn man schon den Ball am Fuß hat, ist das mittlerweile etwas Besonderes.

Über die neue Regelung sind die Spieler auch deutlich glücklicher als über das gesamte Stabi-Training online, das bisher gemacht wurde. „Das war auch schön, besonders für den Zusammenhalt“, erklärt Vester. Lachend fügt er hinzu: „Zu zweit auf dem Platz zu stehen kommt unserem normalen Training auf jeden Fall deutlich näher, als auf der Yoga-Matte rumzuhüpfen.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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