Michael Aschoff und Janis Leenders hatten genug Grund, sich zu freuen. © Johanna Wiening
Jahresrückblick

Der Werner SC II hat den Aufstieg in 2020 nicht erreicht – noch nicht

2020 ist vorbei - endlich, werden viele sagen. Auch auf den Sportplätzen soll nach dem Wunsch der Sportler endlich wieder mehr stattfinden. Wir blicken zurück auf das Jahr des Werner SC II.

Die Winterpause des Werner SC II war in der Saison 2019/2020 ohnehin groß. Erst am 1. März stieg die Mannschaft wieder in den Spielbetrieb der Fußball-Kreisliga B ein. Dass sie da nur zwei Spiele machen würde, hätte wohl lange Zeit niemand erwartet.

Mit zwei Siegen war das Team von Spielertrainer Marc Schwerbrock in die Rückrunde gestartet. Dann wurde die Saison aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen. Für die Werner Reserve stand Platz sieben zu Buche – nicht schlecht, aber angesichts der hohen Qualität des Kaders wäre sicherlich noch mehr drin gewesen.

Danach kam auch für den Werner SC II das lange Warten. Viele, viele Monate konnte die Mannschaft nicht gemeinsam trainieren, geschweige denn Pflichtspiele absolvieren. Die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass die Mannschaft zuhause joggen anstatt zusammen kicken musste.

Das schien der Mannschaft von Marc Schwerbrock allerdings nicht gefallen zu haben. Denn als das Training zumindest in Kleingruppen wieder möglich war, nutzte die WSC-Zweite direkt ihre Chance. Zwar durften die Mannschaften noch nicht wieder in die Kabine, aber ein Training war möglich und das war das Wichtigste für den B-Ligisten.

Aber nicht nur mit dem Training legten sie wieder los – auch die Kaderplanung war in vollem Gange. Und da gelang den Wernern in diesem Jahr eine Art „Königstransfer“ im eigenen Verein. Mondrian Runde, zuvor Kapitän der Landesliga-Ersten, wollte kürzertreten und schloss sich der zweiten Mannschaft an. Damit führt er gewissermaßen eine Tradition fort. Viele ehemalige Landesliga-Spieler sind mittlerweile Teil der Zweiten.

Und in dieser Saison scheinen sie auch auf Angriff zu gehen. Fünf Spiele absolvierte die Mannschaft bisher – vier Mal trat sie überzeugend auf. Einzig gegen den Birati Club Münster setzte es eine krachende Niederlage für die Spieler des Werner SC.

Aktuell in der Tabelle bedeutet das zwar nur Platz sieben, allerdings mit satten vier Spielen weniger als der Tabellenführer VfL Senden II. In der Form von vor der Corona-Zwangspause ist dem Werner SC II in dieser Saison alles zuzutrauen – auch der Aufstieg ist möglich.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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