Der Werner SC und der SV Herbern haben ihr Aufeinandertreffen in der Landesliga verlegt. Es findet unter Flutlicht-Bedingungen statt. © Jura Weitzel
Fußball

Derby bei Flutlicht-Atmosphäre: Werner SC und SV Herbern verlegen Spiel

In drei Wochen treffen der Werner SC und der SV Herbern nach eineinhalb Jahren wieder in der Liga aufeinander. Das Spiel soll besonders werden - weswegen die Vereine die Verlegung beantragt haben.

Wenn der Werner SC und der SV Herbern aufeinandertreffen, ist immer Brisanz im Spiel. Die beiden Vereine trennen nur knappe zehn Kilometer. Entsprechend groß ist auch immer der Andrang. Um allen Interessierten die Möglichkeit zum Zuschauen zu geben, haben die Vereine nun das Spiel verlegt.

In knapp drei Wochen treffen dann die beiden Landesligisten am Werner Lindert unter Flutlicht aufeinander: Statt am Sonntag (10. Oktober) stimmten beide Klubs zu, die Partie am Freitagabend (8. Oktober) um 19.30 Uhr auszutragen. Lange stand der Termin im Raum, am Mittwoch nun stimmte der Verband der Verlegung offiziell zu.

„Das hat immer eine bestimmte Atmosphäre, nicht nur für unsere beiden Vereine“, erklärt Thomas Overmann, Fußball-Vorsitzender des Werner SC, die Entscheidung. Aus den vergangenen Jahren wisse man, welche Bedeutung dieses Spiel habe. „Das Zuschauerinteresse ist immer riesig, beim letzten Flutlichtspiel in der Liga hatten wir knapp 1000 Zuschauer hier“, erinnert sich Overmann.

Wie viele Zuschauer es am Freitagabend werden, weiß Overmann noch nicht. Es müsse noch abgeklärt werden, unter welchen Corona-Regeln das Spiel stattfinden kann – schließlich seien es auch noch drei Wochen bis zum Spiel und es könne sich noch etwas ändern.

Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Landesligisten im Kreispokal im Oktober 2020 durften nur 300 Zuschauer am Lindert zuschauen. Damals teilten sich beide Vereine das Kartenkontingent und die Besucherinnen und Besucher mussten sich im Vorfeld registrieren. Ob es so auch dieses Jahr wieder ablaufen wird, kann Overmann noch nicht sagen.

Overmann betont gutes Verhältnis der Vereine

„Aber diese Abläufe liefen damals auch dank der guten Zusammenarbeit unserer Vereine so gut, dass wir das auch kurzfristig so machen könnten“, ist sich der Werner Fußball-Vorsitzende sicher.

Besonders betont Overmann, dass durch die Spielverlegung von Sonntagnachmittag auf Freitagabend auch die Spielerinnen und Spieler anderer Vereine und Teams zum Zuschauen kommen könnten. „Die müssten ja sonst selber spielen“, sagt Thomas Overmann.

Übrigens haben der Werner SC und der SV Herbern mit den Gesprächen über eine mögliche Spielverlegung direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Overmann kündigte gegenüber dieser Redaktion an, dass auch das Rückspiel auf Herberner Grund freitagabends stattfinden soll. Und tatsächlich änderte der Verband am Mittwoch auch die Ansetzung auf dem Herberner Rasenplatz von Sonntag auf Freitagabend (1. April 2022, 19.30 Uhr).

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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Verena Schafflick

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