Dominick Lünemann ist wieder zurück auf dem Platz beim SV Herbern. © Johanna Wiening
Fußball

Dominick Lünemann steigt beim SV Herbern spät ein: „Vielleicht ist es für mich nicht nur schlecht“

Nach dreiwöchiger Pause ist Dominick Lünemann in der vergangenen Woche wieder ins Training beim SV Herbern eingestiegen. Durch seine kürzere Vorbereitung sieht er nicht nur Nachteile.

Eigentlich war Dominick Lünemann zumindest zum einfachen Kicken wieder mit seinen Mannschaftskollegen ins Training eingestiegen. Doch pünktlich zum Start der offiziellen Vorbereitung musste Lünemann aus diversen Gründen passen. Erst seit rund einer Woche ist er wieder dabei.

Damit fehlen dem ambitionierten Fußballer drei Vorbereitungswochen. Ein ganz schönes Pfund, wenn man bedenkt, dass davor bereits seit acht Monaten nicht gespielt wurde. Auch Lünemann selbst muss zugeben: „In meiner alten Verfassung bin ich natürlich noch nicht ganz. Aber ich glaube, dass mein Körper das relativ schnell wieder hinbekommt.“

Seit er aber am vergangenen Dienstag wieder eingestiegen ist, hat Lünemann sogar bereits in zwei Spielen mitgewirkt. Auf die Frage, ob er bisher mehr Training oder Spiele hatte, sagt der Flügelflitzer: „Das war schon noch mehr Training. Aber ich bin froh, wieder bei Spielen dabei sein zu können.“

„Hinten dran“ fühlt er sich wegen seiner langen Pause allerdings nicht. „Das kann man in der Vorbereitung nie so genau sagen“, berichtet Lünemann. „Natürlich muss ich jetzt mehr tun, aber es sind auch noch in den nächsten Wochen einige im Urlaub. Das gleicht sich dann auch oft wieder aus.“

Seinem späten Einstieg in die offizielle Vorbereitung kann Dominick Lünemann sogar etwas Positives abgewinnen. „Je länger sowas dauert, desto schwieriger ist es oft für Spieler, die anfällig sind für muskuläre Probleme – wie mich“, erklärt er. „Jetzt habe ich zwar eine kürzere Vorbereitung, aber dafür dann vielleicht eine Knackigere.“

Auch wenn die Herberner in der kommenden Woche eine nicht ganz so trainingsintensive Zeit haben – Lünemann will jetzt auch neben dem Training an seiner Fitness arbeiten. „Laufen gehen kann ich auch zu Hause“, sagt er. „Dann werde ich die Kondition schon wieder bekommen.“

Dass in den Testspielen beim SV Herbern bisher nicht alles glatt lief, macht Dominick Lünemann eigentlich keine Sorgen. „Es ist doch ganz normal, dass man in den Testspielen viel probiert und auch Spieler auf ungewohnte Positionen stellt“, sagt er. „Deswegen mache ich mir da gar keine Sorgen – außerdem lief es in den letzten Testspielen in die richtige Richtung.“

Außerdem sieht Lünemann einen weiteren Vorteil bei seiner Mannschaft, der dem Landesligisten durchaus noch gut weiterhelfen könnte. „Bei uns gab es ja nicht so viele Änderungen und unsere neuen Spieler kennen wir fast alle“, sagt der Flügelflitzer. „Das sind alles super Typen und wir funktionieren als Mannschaft gut – das könnte ein Vorteil sein.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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