Der Fußball steht nun schon ziemlich lange still. © Timo Janisch
Fußball

Drei heimische Stammspieler haben in dieser Saison noch keine Minute gespielt

Aufgrund der Corona-Pandemie liegt der Fußball nun schon wieder eine ganze Weile still - doch einige Partien sind bereits gespielt. Und drei eigentliche Stammspieler sind noch ohne Einsatzminute.

Schon eine ganze Weile liegt der Fußball wieder still. Seit Anfang November spätestens befinden sich alle Sportstätten im Lockdown. Davor wurde aber gespielt. Drei Spieler allerdings, die normalerweise immer in der Startelf standen, standen bislang noch keine Minute in dieser Saison auf dem Platz.

Einer von ihnen ist Jorma Hoppe. Der Torwart des Fußball-Landesligisten Werner SC absolvierte in der vergangenen Saison 15 von 19 Partien und war die absolute Stammkraft im Werner Kasten. In dieser Saison hat er bislang noch keine einzige Minute Einsatzzeit auf dem Konto.

Jorma Hoppe konnte in dieser Saison bislang keine Spiele absolvieren. © Jürgen Weitzel © Jürgen Weitzel

Grund ist aber nicht etwa eine Verletzung. Jorma Hoppe ist fit – dennoch kann er oft nicht am Training des Landesligisten teilnehmen. „Für Jorma ist es aktuell schwierig, er kann aufgrund seiner Ausbildung und privater Dinge nur selten zum Training kommen“, berichtete Trainer Lars Müller bereits in der Vorbereitung auf die Saison.

Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Einsatzzeiten des jungen Keepers. Müller berichtete bereits im Sommer, dass Hoppe der Mannschaft wohl in dieser Saison nicht zur Verfügung stehen würde. „Es sei denn, bei uns ist Not am Mann. Dann würde er natürlich einspringen“, so Müller.

Auch beim SV Herbern gibt es einen Spieler, der bislang noch keine Einsatzminute hat – allerdings unfreiwillig. Johannes Richter ist normalerweise in der Innenverteidigung des Landesligisten absolut gesetzt. In 15 von 18 Partien war er vergangene Spielzeit dabei.

Johannes Richter kämpfte mit seiner Verletzung. © Jürgen Weitzel © Jürgen Weitzel

Doch zum ersten Spiel von dieser Saison erschien Richter bereits auf Krücken. Sein Knie spielte nicht mehr mit – ein Knorpelschaden und Flüssigkeit im Knie waren die erste Diagnose. Fußball spielen konnte er bislang auf jeden Fall nicht und auch eine Operation war nicht ausgeschlossen.

Serkan Adas von Eintracht Werne hat dagegen keine Verletzung erlitten. Der Spieler war in der vergangenen Saison einer der wichtigsten Torjäger von Eintracht Werne. 15 von 16 Partien hatte er absolviert und erzielte dabei starke 14 Treffer für die Evenkämper.

Serkan Adas ist noch gesperrt. © Jura Weitzel © Jura Weitzel

In dieser Spielzeit litt er unter den Auswirkungen einer Nachholpartie aus der vergangenen Saison. Im Kreispokal-Halbfinale gegen die IG Bönen spuckte Adas seinen Gegenspieler an. Die Konsequenz war eine lange Sperre für ein halbes Jahr und eine kurzzeitige Suspendierung aus dem Verein.

Doch trotz der langen Sperre hat Serkan Adas wohl Glück gehabt. Ab dem 15. Februar darf er wieder offiziell aufs Spielfeld. Aufgrund der langen Zwangspause durch den Lockdown hat er in der Liga nur fünf Spiele verpasst und kann der Mannschaft in dieser Saison noch helfen, das Ziel Aufstieg zu erreichen.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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