Emir Bajric und Eintracht Werne erreichten die zweite Runde im Kreispokal erst im Elfmeterschießen. © Johanna Wiening
Kommentar

Egal, wie schön oder wie sehenswert – Hauptsache Runde Zwei

Eintracht Werne und der SV Stockum haben sich bei ihren Siegen im Kreispokal nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Das ist aber völlig egal, findet unsere Autorin und gratuliert.

Es waren sicherlich keine Glanzleistungen, die der SV Stockum und Eintracht Werne in ihren Pokalspielen ablieferten. Stockum siegte mit Müh und Not gegen einen Bezirksligisten und die Evenkämper brauchten das Elfmeterschießen, um sich gegen den FC Overberge durchzusetzen.

Man könnte nun viel Zeit darauf verwenden, zu sagen, was alles schlecht lief in den Spielen der heimischen Kreisligisten. Am Ende muss man aber einfach sagen: Es ist unwichtig.

Am Ende kräht kein Hahn danach, wie schön oder wie sehenswert sich die Mannschaften durch den Kreispokal gespielt haben. Wenn beispielsweise die Eintracht am Ende erneut im Halbfinale des Wettbewerbs steht, war es eine enorm starke Leistung – egal, wie sie am Ende gegen den FC Overberge gewonnen haben. Oder wie Mario Martinovic sagte: „Und am Ende ist es egal, wie – Hauptsache in die zweite Runde.“

Dazu kommt ein weiterer entscheidender Faktor. Für beide Mannschaften war es das erste Pflichtspiel in der neuen Saison. Und es steht fest: Egal, wie viel man vorher getestet hat, ein Spiel um Punkte ist immer etwas anderes. Niemand weiß vor der ersten Partie so genau, wo man steht. Deshalb war es für die Teams eine erste Standortbestimmung. Logisch, dass da noch nicht alles klappt. Zumal die Vorbereitung auch auf den ersten Liga-Spieltag ausgerichtet ist.

Also bleibt nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch Eintracht Werne und SV Stockum! Ihr habt euch das Weiterkommen mit hartem Kampf verdient. Und in der zweiten Pokalrunde läuft es dann vielleicht schon ein bisschen entspannter.

Über die Autorin
Redakteurin
Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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