Jürgen Welp ist insgesamt zufrieden mit seinen Neuzugängen. © Jura Weitzel
Fußball: Kreisliga A

Ein Neuzugang ist direkt die Nummer Eins beim SV Stockum geworden

Seit Jürgen Welp die Mannschaft des SV Stockum übernommen hat, zeigt sich die Mannschaft in einem runderneuerten Bild. Auch in diesem Sommer sind vier Neuzugänge dazu gekommen - mit unterschiedlichem Erfolg.

Es lief vor dem Lockdown für den SV Stockum – das ist unbestritten. Zum ersten Mal seit zwei Jahren ist der A-Ligist gut in die Saison gestartet. Einen Anteil daran haben nicht zuletzt auch die vier Neuzugänge. Wir haben sie einmal genauer unter die Lupe genommen.

Sercan Pirpir: In den ersten Saisonspielen kam Pirpir meist von der Bank. Das hatte aber seinen Grund. „Sercan war gesundheitlich etwas angeschlagen. Deswegen wollten wir ihn nicht überstrapazieren“, erklärt Trainer Jürgen Welp. „Aber wenn er gespielt hat, hat er seine Sache ordentlich gemacht. Sercan ist sehr fleißig und arbeitet viel, das gefällt mir gut.“

Andreas Betke: Eigentlich sollte es im Stockumer Tor einen Konkurrenzkampf zwischen Andreas Betke und Fabian Panne geben. Doch als Panne nach wenigen Wochen einfach nicht mehr beim Training auftauchte, war Betke direkt die Nummer Eins.

Und seine Rolle im Tor erfüllt er gut. „Er ist auf jeden Fall der Rückhalt, den wir uns wüschen“, ist auch Jürgen Welp zufrieden. Dennoch: „Wir wollen einen zweiten Torwart in der Winterpause holen. Dann wird Andreas vielleicht ja noch besser, das kann nur helfen.“

Enes Tayar: Enes Tayar ist einer von zwei Rückkehrern beim SV Stockum. „Ich möchte ihn absolut nicht missen“, sagt Jürgen Welp. „Er bringt uns wirklich sehr gut weiter und ist eine Bereicherung fürs Team. Da kann man nur mit zufrieden sein.“

Tim Flüß: Der zweite Rückkehrer beim SV Stockum ist Tim Flüß. Schon als er das erste Mal nach Stockum kam, wurde er als „Königstransfer“ betitelt. Nun hat er allerdings zwei schwere Verletzungen hinter sich – unter anderem einen Schienbeinbruch.

„Er ist weiter als erwartet“, freut sich Jürgen Welp. „Bei so einer schweren Verletzung ist es schon außergewöhnlich, wieder auf diesem Leistungsstand zu sein. Wenn er jetzt noch seinen manchmal zu großen Ehrgeiz in den Griff bekommt, wird er noch besser. Ich möchte ihn nicht missen.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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