Maurice Goebel (links) spielt in der kommenden Saison nicht mehr in der Kreisliga B, sondern einige Klassen höher. © Foto: Günther Goldstein
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„Eine sehr ambitionierte Truppe“: Maurice Goebel wechselt aus der Kreisliga B zum Werner SC

In den vergangenen Wochen machte der Werner SC eher mit Transfers aus der Oberliga Schlagzeilen. Nun bedient der Landesligist sich bei einem B-Ligisten. Unbekannt ist dem Neuzugang die Liga aber nicht.

Der Werner SC hat kurz vor Transferschluss am 30. Juni nochmal ordentlich zugeschlagen. Nachdem in den vergangenen Wochen zwei Top-Transfers aus der Oberliga gemacht werden konnten, kommt nun jemand vom BV Lünen. Und die spielen drei Ligen unter dem WSC.

Mit Maurice Goebel kommt nämlich ein Offensivspieler zum Landesligisten, der in den vergangenen Jahren bei dem Lüner B-Ligisten Tore gemacht hat. Und der eigentlich gar keine Verbindung zum WSC hat. „Kutte (Kurtulus Öztürk, Anm. d. Red.) hatte mich damals angerufen. Der war auf mich aufmerksam geworden“, erklärt der 22-Jährige.

Eigentlich war schon ein Wechsel im Winter angedacht, aufgrund von Corona und der Saisonunterbrechung wurde daraus dann aber nichts. Der Kontakt blieb aber bestehen. Öztürk, externer Spielerberater des Werner Landesligisten, einigte sich mit Goebel dann darauf, erstmal die Mannschaft kennenzulernen und sich dann zu entscheiden. Bis dato kannte Goebel nämlich weder Trainer noch irgendwelche Spieler persönlich.

Eine ganze Woche habe er dann mittrainiert und schnell seine Entscheidung getroffen. „Das ist eine sehr ambitionierte Truppe. Das Team ist sehr jung, es macht wirklich Bock“, zeigt sich der 22-Jährige begeistert.

Goebel hat schon Landesliga-Erfahrung

Der Sprung aus der Kreisliga B in die Landesliga klingt ambitioniert. Ganz blauäugig hat Goebel das Angebot der Werner aber nicht angenommen. Denn der Offensivspieler hat durch seine Zeit bei der Hammer Spvg schon Landesliga-Erfahrung gesammelt. Während seiner Ausbildung, die im August vorbei ist, wollte er kürzer getreten.

„Jetzt möchte ich es nochmal höher probieren und sehen, ob ich das Zeug dazu habe“, so Goebel. Beweisen wird er das dann in der Offensive. Am liebsten spielt er da in der Zentrale sagt er von sich selbst. Allerdings habe er in den letzten Spielen für den BV Lünen über die Flügel gespielt. „Dort konnte ich meine Schnelligkeit ausspielen, dass hat auch Spaß gemacht.“

Goebel hofft, dass er diese Schnelligkeit auch beim WSC zeigen kann, indem er genügend Einsatzzeiten bekommt. Auch persönlich will er sich weiterentwickeln. Und natürlich gewinnen: „Ich möchte für die Mannschaft immer das Optimalste rausholen, denn dann macht es am meisten Spaß“, so Goebel. Und das würde er, wenn es sein muss, auch von der Bank oder vom Spielfeldrand aus zeigen.

Über die Autorin
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1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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Verena Schafflick

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