Bei den Seniorenteams von Eintracht Werne steht in diesem Jahr der Aufstieg im Fokus. © Jura Weitzel
Fußball

Eintracht Werne II ist bunt zusammengewürfelt und träumt trotzdem vom Aufstieg

Die Seniorenteams von Eintracht Werne haben ein gemeinsames Ziel - den Aufstieg. Die zweite Mannschaft ist in der Kreisliga C nah dran und das trotz einer zusammengewürfelten Mischung.

Es gibt zwei Seniorenmannschaften bei Eintracht Werne – und beide haben ein gleiches Saisonziel: den Aufstieg. Während die erste Mannschaft bisher ein paar Stolpersteine im Weg hatte und erst so langsam in den Tritt kommt, lief es bei der Zweiten umso besser – bis zum Coronavirus.

Bis zur Zwangspause konnte die Mannschaft fünf Saisonspiele bestreiten – und vier davon wurden mit überzeugenden Leistungen gewonnen. Nur einmal, gegen den TuS Germania Lohauserholz-Darberg, setzte es eine 1:2-Niederlage. Aktuell bedeutet das in der Tabelle Platz Drei hinter der SVE Heessen III und der SG Bockum-Hövel IV.

Trainer Heiko Baus ist mehr als zufrieden mit der bisherigen Leistung seiner Mannschaft. „Die Jungs machen das total gut. Ich bin super zufrieden“, sagt er. „Die Mannschaft setzt auf dem Platz das um, was wir ihnen im Training sagen. Das läuft super.“

Zumal die Mannschaft auch erst vor der Saison neu zusammengewürfelt wurde. „Ich war ja auch schon A-Jugend-Trainer. Und die die Jungs, die ich da damals trainiert habe, habe ich jetzt alle zurückgeholt“, erklärt Baus. Entstanden ist nun eine Mischung aus gestandenen Spielern und jungen Wilden.

Und genau das macht die Mannschaft für den Trainer aus. „Die Mischung ist genau die Richtige“, sagt er. „Die jungen Wilden wollen unbedingt und geben alles. Und die gestandenen Spieler müssen jetzt nochmal mehr geben, um da mithalten.“

Aber einen Nachteil hat der große Kader auch für Heiko Baus. „Ich habe insgesamt 26 Spieler. Die Trainingsbeteiligung ist immer gut“, verrät er. „Aber ich kann sonntags auch nur 15 Spieler mitnehmen. Das ist schon bitter, wenn man so viele Jungs zuhause lassen muss.“

Bisher scheint Heiko Baus dafür aber immer ein gutes Rezept gefunden zu haben. Und auch jetzt in der Pause hat er seiner Mannschaft eine Aufgabe gegeben. „Die Jungs gehen aktuell immer laufen“, erklärt der Coach. „Und sie schicken mir auch die Zeiten, damit ich das abhaken kann. Man weiß ja, wer mehr und wer weniger macht.“

Schon bald will er wieder mit seiner Mannschaft aber auf dem Platz stehen. Auch ein früher Restart im Januar würde ihn nicht stören: „Es ist egal, wann wir weitermachen. Hauptsache, es geht überhaupt weiter.“

Natürlich vermissen die Evenkämper die Pflichtspiele. Aber eine Sache vermissen Heiko Baus und seine Mannschaft noch mehr: „Es fehlt einem, dass man sich nicht mehr sieht. Wir hoffen, dass wir bald wieder zusammen trainieren, quatschen und vielleicht auch mal ein Bierchen trinken können.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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