Enes Akyüz schießt derzeit für Eintracht Werne ein Tor nach dem anderen. © Johanna Wiening
Fußball

Eintracht Werne mit torgefährlicher Offensive: Mannschaft will gegen den Tabellennachbarn punkten

Seit drei Spielen ist Eintracht Werne nun ungeschlagen. Daran soll auch die Partie gegen den Tabellennachbarn nichts ändern. Dafür setzt das Team auf eine Spielweise, die sich bisher gut bewährt hat.

Die Offensive von Eintracht Werne scheint derzeit einen Lauf zu haben. Und was für einen. Insgesamt 20 Tore hat das Team von Aykut Kocabas in den vergangenen drei Spielen geschossen. Die letzten drei Gegner waren von der Platzierung her aber deutlich unter dem A-Ligisten positioniert. Nun geht es jedoch gegen den direkten Tabellennachbarn und fünftplatzierten BV Hamm.

Einer, der derzeit für Eintracht Werne ein Tor nach dem anderen schießt, ist Enes Akyüz. Der Kapitän des A-Ligisten kommt derzeit auf einen Doppel- sowie einen Viererpack und drei weitere Treffer. „Er hat immer seine Tore gemacht, aber gerade hat Enes einfach einen Lauf“, so sein Trainer Aykut Kocabas.

Starke Offensive und torgefährliche Spieler

Dadurch, dass Eintracht Werne auf dem Platz viele Chancen kreiert, sei der Stürmer bei den Aktionen immer dabei. Die Zusammenarbeit mit den Teamkollegen klappe derzeit besonders gut, beobachtet der Werner Coach. „Seine Mitspieler setzen ihn oft ein und legen ihm die Bälle vor. Und er bedankt sich von Woche zu Woche mit Toren.“

Grundsätzlich sei in dieser Saison die Offensive von Eintracht Werne wirklich stark, erklärt Kocabas. Man habe in den vergangenen Jahren dort immer gute Qualitäten bewiesen, aber zurzeit spiele seine Mannschaft als Team zusammen ziemlich „vernünftigen Offensivfußball“. Kein Wunder also, dass bereits 28 Treffer zu Buche stehen. „Die haben einfach alle Lust, viele Tore zu schießen“ so der 32-Jährige.

Eintracht Werne hat diese Saison viel Glück im Kader

Ob das auch am Sonntag wieder so umsetzbar ist wie in den vergangenen Spielen, kann Kocabas noch nicht genau sagen. Denn der BV Hamm sei immer ein schwieriger Gegner gewesen. Der Werner Coach weiß, dass sich die Mannschaft auf gewissen Positionen verstärkt und zudem gute Offensivkräfte auf dem Platz stehen hat.

Doch für die Partie gegen Hamm kann Kocabas wieder fast auf den ganzen Kader setzen. Lediglich der Langzeitverletzte Daniel Rafalski fällt immer noch aus, zudem ist Sami Sahin auch für die Partie am Sonntag gesperrt. Eintracht Werne scheint in dieser Saison im Vergleich zu anderen Teams ziemliches Glück mit der Gesundheit seiner Spieler zu haben, das weiß auch Kocabas.

Der Coach begründet das unter anderem mit der guten Vorbereitung. „Wir haben nach der Pause im Training eher lockerer gestartet und geschaut, wie sich die Mannschaft so gibt. Die Spieler haben auch ziemlich gut auf ihren eigenen Körper gehört und sich rausgenommen, wenn da ein Schmerz war“, erklärt der Coach. In der Partie gegen Hamm gilt es dann, nicht nur zu Hause drei Punkte einzukassieren, sondern auch weiterhin mit unverletzten Spielern durch die Saison zu kommen.

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