Stefan Sennekamp, Spielertrainer des SV Herbern III, trifft am Sonntag auf den Werner SC III. © Helga Felgenträger
Fußball

Herbern III und WSC III halten vor dem Spitzenspiel den Ball flach

Wenn der SV Herbern III und der Werner SC III am Sonntag aufeinandertreffen, ist das auch ein Spitzenspiel in der Kreisliga C. Doch beide Coaches wollen die Partie nicht überbewerten.

Die Landesliga-Teams legen am Freitag vor – und die dritten Mannschaften des SV Herbern und Werner SC machen es nach. Am Sonntag (10.10.) treffen in der Kreisliga C die beiden Teams aufeinander. Das ist nicht nur ein Mini-Derby, sondern auch das Spitzenspiel.

Denn beide Teams stehen punktgleich an der Spitze der Tabelle, haben aus sieben Spielen 18 Punkte gesammelt. Nur das bessere Torverhältnis des WSC sorgt dafür, dass sie vor den Herbernern stehen. Überbewerten wollen die beiden Trainer die Partie dennoch nicht.

Carsten Drücker ist Trainer der zu dieser Saison neu gegründeten dritten Mannschaft des Werner SC.
Carsten Drücker ist Trainer der zu dieser Saison neu gegründeten dritten Mannschaft des Werner SC. © Dominik Gumprich (A) © Dominik Gumprich (A)

„Wir bereiten uns genauso vor, wie auf jedes anderes Spiel“, sagt WSC-Coach Carsten Drücker. Es sei noch zu früh in der Saison, um der Partie eine besonders große Bedeutung beizumessen. „Ich bin davon überzeugt, wenn es einen Sieger geben wird, dann ist trotzdem noch nichts entschieden, dafür sind es noch zu viele Spiele.“

Für den SV Herbern III sei es schon ein wichtiges Spiel. Von Derby möchte Stefan Sennekamp aber nicht unbedingt sprechen: „Es ist zwar Werne gegen Herbern, aber für mich persönlich ist das kein Derby, weil ich da keinen kenne. Gegen Werne II ist das was anderes, aber das ist einfach ein wichtiges Spiel für uns.“

Dabei wird sich Herberns Dritte am Sonntag (13 Uhr, Kunstrasenplatz Am Siepen) arg gebeutelt präsentieren. „Wir haben im Moment schon viele Verletzte, die ausfallen. Am Sonntag gegen Südkirchen hatten wir nur drei Leute auf der Bank“, so Herberns Trainer Sennekamp. Davon würden zwei nicht regelmäßig spielen. Sennekamp hofft aber gegebenenfalls auf Hilfe aus der zweiten Mannschaft, die spielfrei hat. Werne III hingegen lässt sich kadertechnisch nicht in die Karten gucken.

Aber so oder so fällt es Sennekamp schwer, die neue dritte Mannschaft des Werner SC einzuschätzen. „Ich hätte vor der Saison nicht so erwartet, dass die so gut starten. Wenn eine Mannschaft mit so vielen jungen Spielern an den Start geht, ist es aber umso erstaunlicher“, lobt der Herberner.

Für Drücker kommt der Erfolg hingegen nicht ganz überraschend: „Es waren eben in der Jugend schon gute Jungs, die gut gespielt haben. Erwarten kann man sowas aber nicht, weil sich auch immer jemand verletzen kann oder ausfallen kann.“

Dass alle gesund vom Platz gehen ist für Drücker das wichtigste: „Wir freuen uns auf die Partie und hoffen auf ein vernünftiges Spiel, bei dem sich niemand verletzt.“

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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Verena Schafflick

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