Jan König bleibt auch in der kommenden Saison Spielertrainer der zweiten Mannschaft der LippeBaskets. © Isabell Michalski (A)
Basketball

Jan König bleibt Spielertrainer der LippeBaskets II – stellt aber einen Anspruch an sich selbst

Wie sehen die Mannschaften der LippeBaskets kommende Spielzeit aus? So ganz steht das noch nicht fest. Aber immerhin bleibt mit Jan König Konstanz auf dem Trainerposten der Zweiten.

Konkret geht es bei den LippeBaskets noch nicht voran mit der Planung für die kommende Saison. Hoffnung besteht aber schon mal – und die Motivation ist bei allen da. Auch bei Jan König, der nicht nur weiter Spielertrainer bei den LippeBaskets II bleibt, sondern sich selbst auch einen kleinen Anspruch gestellt hat.

Die zweite Mannschaft arbeitet mit der ersten eng zusammen, weswegen eine genaue Kaderplanung erst Ende August oder Anfang September ansteht, wie König durchblicken lässt. „Wir sortieren dann. Wer ist fit? Wer braucht noch Spielpraxis in der Zweiten? Wen braucht die Erste?“, erklärt der Spielertrainer die Planung, die er mit Christoph Henke, Trainer der Regionalliga-Mannschaft, kurz vor Saisonbeginn macht.

20 bis 25 Spieler können dann auf beide Mannschaften verteilt werden. „Das ist aber nie in Stein gemeißelt, sondern immer ein ziemlich offenes Hin und Her“, erklärt König. Unter anderem Robin Brachhaus, Justus Altmaier oder Stephan Pavlevski helfen in beiden Teams aus. Und was ist mit König selber?

In der letzten Spielzeit 2019/20 hat er hauptsächlich in der Zweiten gespielt, fünf Spiele darf er dann in der Ersten machen. Ist das auch diese Saison geplant? „Es juckt nochmal in den Fingern, klar. Aber ich habe eine Verpflichtung der Zweiten gegenüber und werde dann wahrscheinlich in der Zweiten beginnen.“ Auch seine Einsätze wird er dann mit Henke absprechen.

Erstmal wieder in Schwung kommen

Bevor aber überhaupt an die Planung gedacht werden kann, müssen die Basketballer erstmal wieder trainieren dürfen. Zwar dürften sie momentan zu zehnt kontaktfrei draußen trainieren, dennoch wartet man in beiden Teams den nächsten Öffnungsschritt lieber ab: „Wir warten noch ab, dass wir ohne Abstand Sport machen und dann langsam anfangen, wieder in Schwung zu kommen.“

Das bedeutet ein langsames Ranführen, weil die Belastung lange nicht da war. „Ich hab ja schon vom Joggen Muskelkater, das ist echt peinlich“, sagt der Spielertrainer selber.

Und auch wenn die Mannschaften sich nicht auf dem Court treffen konnten, sei der Kontakt zwischen den Spielern während des Lockdowns weiter eng gewesen. „Wir hatten immer wieder Teamevents online. Das hält uns alle beisammen. Wir sind aber auch nicht so eine Truppe, die dann auseinander bricht.“ Diesen Teamgeist wollen sie dann bald auch wieder auf dem Platz zeigen.

Über die Autorin
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1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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Verena Schafflick

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