Jannik Prinz könnte bald mehr Zeit für den Werner SC haben. © Johanna Wiening
Fußball

Jannik Prinz könnte demnächst mehr Zeit für den Werner SC haben: „Das würde mir gut tun“

Jannik Prinz nimmt für den Werner SC bekanntlich jede Woche das Pendeln zwischen Werne und Hamburg auf sich. Dort könnte es bald eine Änderung geben - auch, wenn Prinz weiterhin in Hamburg bleibt.

Es sind etwas mehr als 300 Kilometer zwischen Werne und Hamburg. Jannik Prinz legt diese Strecke regelmäßig zurück. Der Spieler des Werner SC arbeitet in Hamburg, spielt aber weiterhin Fußball in Werne und hat auch seine Familie in der Lippestadt.

Meist sah es in der Vergangenheit dann so aus, dass Prinz unter der Woche in Hamburg war und frühestens das Freitagstraining mitmachen konnte. Damit fehlten ihm zwei Trainingseinheiten, was dafür sorgte, dass er zwar Einsatzzeiten bekam, aber eher seltener in der Startelf stand.

Das könnte sich bald ändern: Jannik Prinz hat eine Wohnung in Werne gefunden – seine Wohnung in Hamburg behält er aber auch. Dennoch könnte das etwas an seinem Zeitplan ändern. „Ich würde gerne, wenn ich dann in die Wohnung kann, eine Woche in Werne sein und eine Woche im Hamburg – immer im Wechsel“, berichtet Prinz.

Sein Job bleibt natürlich trotzdem der Gleiche. „Ich bin aktuell sehr flexibel mit dem Home Office und kann mir das einteilen, wie ich möchte“, erklärt der Werner. „Ich hoffe, dass das so bleibt – dann kann ich meine Pläne wirklich umsetzen.“

Was die Vorteile von mehreren Trainings sind, hat Jannik Prinz zuletzt hautnah erkannt. „Ich war die letzte Woche komplett in Werne“, berichtet Prinz. „Natürlich kann ich in Hamburg auch joggen gehen. Aber da merkt man dann schon, dass richtige, fußballspezifische Übungen und Bewegungen etwas anderes sind. Das hilft einem natürlich.“

Auch bei den Spielen am Wochenende war Jannik Prinz dabei – dem ersten schwachen Auftritt des WSC in dieser Vorbereitung. Sorgen macht sich der Werner Fußballer deswegen aber nicht: „Ich glaube, man kann das auch mal unter einem schlechten Tag verbuchen und einfach abhaken.“

Insgesamt ist Jannik Prinz aber zufrieden mit der Vorbereitung des Werner SC bisher. „Ich glaube, dass wir uns bisher sehr gut gezeigt haben in den Spielen und im Training – besonders wenn man bedenkt, dass wir acht Monate kein Fußball gespielt haben“, sagt er. „Natürlich ist es noch ausbaufähig an einigen Stellen, aber wir haben ja auch noch etwas Zeit in der Vorbereitung.“

Auf die vielen starken Neuzugänge angesprochen, gibt sich Jannik Prinz zurückhaltend. „Natürlich sind das super Jungs, die kicken können. Aber wir haben zum Beispiel auch jemanden wie Jawad verloren, der oft in der Startelf stand“, so Prinz. „Ich denke aber trotzdem, dass wir eine gut eingespielte Mannschaft sind. Da mache ich mir aktuell definitiv keine Sorgen.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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