Aktuell steht Daniel Rafalski noch selbst bei Eintracht Werne auf dem Platz. © Jura Weitzel
Fußball: Kreisliga A

Können Sie sich den Trainerjob vorstellen, Daniel Rafalski?

Welcher Spieler könnte bei Eintracht Werne Trainer werden? Trainer Mario Martinovic hat darauf mit Daniel Rafalski eine klare Antwort. Aber will der Torwart das überhaupt?

Daniel Rafalski ist eine wichtige Stütze im Tor des Fußball-A-Ligisten Eintracht Werne – und das bereits seit Jahren. Verlässlich ist er einer der Leistungsträger der Evenkämper, der auch gerne Verantwortung übernimmt. Aus der Mannschaft der Eintracht ist er kaum wegzudenken.

Doch mittlerweile ist Daniel Rafalski einer der erfahrensten und auch einer der ältesten Spieler auf dem Platz bei den Evenkämpern. Ein, zwei Jahre will er noch spielen, dann aber seine Fußballschuhe an den Nagel hängen. Für danach hat er bereits einen Plan – den sein Trainer Mario Martinovic bereits unwissentlich erraten hat.

Zwei Spieler aus dem Kader von Eintracht Werne könnten Trainer werden

Bereits vor ein paar Wochen haben wir Martinovic gefragt: Welcher Spieler aus seinem Kader könnte nach der aktiven Karriere auch als Trainer weiter im Fußballgeschäft bleiben? Für den Eintracht-Coach gab es zwei Spieler, die da infrage kommen: Kapitän Enes Akyüz – und Daniel Rafalski.

Der kann sich eine Laufbahn als Trainer durchaus gut vorstellen. Schließlich hat er in diesem Bereich bereits Erfahrungen gesammelt. „Damals bei Herringen habe ich drei Jahre lang eine Jugendmannschaft trainiert“, berichtet Rafalski. „Das hat mir auch richtig Spaß gemacht.“

„Das steht bei mir fest auf dem Plan“

Für sein Ende als aktiver Fußballer ist die Trainer-Laufbahn also auf jeden Fall bereits in seinem Blickfeld. „Das steht bei mir auf jeden Fall fest auf dem Plan“, sagt er. „Ich will noch ein, zwei Jahre spielen und dann am liebsten wieder eine A- oder B-Jugend übernehmen.“

Auch bei Eintracht Werne werde er gemeinsam mit Enes Akyüz bereits in einige Entscheidungen mit einbezogen. „Das liegt sicher daran, dass wir eben die erfahrenen Spieler auf dem Platz sind“, erklärt Rafalski. „Es ist schön zu sehen, dass unsere Meinung gilt und wir dadurch Wertschätzung bekommen. Aber am Ende entscheiden natürlich immernoch die Trainer.“

Eine Sache ist Rafalski im Bezug auf seine Trainerkarriere sehr klar: „Von meinen jetzigen Trainern kann ich mir sicherlich einiges abschauen.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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