Der SV Stockum und Eintracht Werne haben bereits ein ungefähres Bild, wie ihre Kreisliga-Staffel in der kommenden Saison aussehen wird. © Helga Felgenträger
Fußball

Kreis Unna-Hamm hat über die Anzahl der Kreisligen entschieden

Im Kreis Münster gab es zuletzt eine Überraschung: In der kommenden Saison gibt es drei statt zwei A-Ligen. Auch der Kreis Unna-Hamm hat nun entschieden - eine Unsicherheit gibt es aber noch.

Die neuen Aufstiegsregelungen haben alles ein bisschen durcheinandergewirbelt. Während sich die Staffeleinteilungen im Fußball normalerweise nicht groß ändern, ist es in diesem Jahr anders. Vermehrte Aufsteiger und keine oder nur wenige Absteiger sorgen dafür, dass die Anzahl der Staffeln vergrößert oder reduziert werden muss.

Im Kreis Münster bedeutet das: In der kommenden Saison wird es drei statt zwei A-Ligen geben. Auch die Einteilung wird sich nochmal ändern, einige Mannschaften werden zwischen den Ligen hin und her geschoben und bekommen unbekannte Gegner.

Nur geringe Änderungen im Fußballkreis Unna-Hamm

Weniger ändert sich im Kreis Unna-Hamm. „Es wird auch in der kommenden Spielzeit zwei A-, B- und C-Ligen geben. Unser Ziel ist es, auf 16 Mannschaften aufzufüllen“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Friedhelm Wittwer. Die Aufsteiger können gut auf die Ligen verteilt werden.

Unsicherheiten gibt es aber noch in der untersten Spielklasse im Kreis. „Wir wissen noch nicht, ob es in der kommenden Saison noch zwei oder vielleicht nur eine D-Liga geben wird. Da kommen ja keine neuen Aufsteiger dazu“, erklärt Friedhelm Wittwer.

Sonst bedeute die Coronakrise aktuell in Sachen Einteilung kaum mehr Aufwand als sonst. „Das einzige, was man jetzt natürlich gucken muss, ist die Bezirksliga. Da gibt es ja jetzt wohl zwei mehr, da muss man sehen, wo unsere Teams eingeordnet werden“, so Wittwer.

Auch in Sachen Freundschaftsspiele habe sich bei seinen Teams bisher wenig getan, sagt Wittwer, der auch Staffelleiter der Kreisliga A1 mit Eintracht Werne und dem SV Stockum ist: „Bei meinen Teams gibt es da bisher noch wenige Anfragen – zumindest, was ich so mitbekommen habe.“

Den Grund dazu kennt er auch. „Für die Teams ist die Situation aktuell einfach so unsicher. Sie müssten erstmal wissen, wann die Saison wieder los geht“, so Wittwer. „Normalerweise rechnest du dann ja ein paar Wochen zurück und beginnst da erst mit der Vorbereitung. Das jetzt hat ja mehr von Bewegungstherapie einmal in der Woche, Freundschaftsspiele passen da derzeit einfach noch nicht rein.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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