Aykut Kocabas und Eintracht Werne haben sich in der Vergangenheit als Pokal-Schreck erwiesen. © Jura Weitzel
Fußball

Kreispokal: Zwischen „richtig Bock“ und „nur eine Partie in der Vorbereitung“

Keine leichten Lose für Eintracht Werne und SV Stockum. Aber die A-Ligisten haben sich in der Vergangenheit durchaus als Pokal-Schreck erwiesen. Ernst nimmt den Wettbewerb aber wohl nur einer der beiden Klubs.

Am Donnerstag wurden die Partien für den Kreispokal im Fußballkreis Unna-Hamm ausgelost. Die Gegner in der ersten Runde für die A-Ligisten Eintracht Werne und SV Stockum stehen damit fest. Auf ein Werner Team wartet eine höherklassige Mannschaft.

Eintracht Werne muss beim A-Ligisten SV Frömern antreten. Die Eintracht möchte in die nächste Runde. „Der Pokal hat uns immer Spaß gemacht. In diesem Wettbewerb haben wir in den vergangenen Spielzeiten ganz gut abgeschnitten“, sagte Wernes Trainer Aykut Kocabas.

Die vergangene Pokalrunde musste abgesagt werden. Dort gewann die Eintracht zuletzt gegen den Bezirksligisten TuS Lohauserholz und die beiden starken A-Ligisten FC Overberge und TuS Uentrop, ehe es zum Abbruch kam. Frömern ist ein A-Ligist aus der Parallelstaffel A2.

Eintracht Werne hat „richtig Bock“ auf den Pokal-Wettbewerb

„Wir wissen über diese Mannschaft sehr wenig. Ich weiß über sie, dass sie ein Team aus der Region Fröndenberg sind, aber das war es dann auch. Wir werden uns überraschen lassen“, erklärte Kocabas. Er hält aber fest: „Das Team hat richtig Bock auf diesen Wettbewerb und wir wollen in die nächste Runde einziehen.“

Der SV Stockum hat dagegen eine vermeintlich schwierigere Aufgabe vor der Brust. Die Stockumer empfangen den Bezirksligisten SG Massen. Der klassentiefere A-Ligist scheint auf dem Papier der Außenseiter zu sein. In der Vergangenheit zeigten die Stockumer im Pokal aber gerade gegen höherklassige Mannschaften starke Leistungen.

So musste sich der Oberligist Holzwickeder SC schon einmal auf den Stockumer Rasenplatz geschlagen geben. Stockums Geschäftsführer Yassine Najih hat im Pokal keine großen Ambitionen: „Wir lassen das Spiel einfach auf uns zukommen. Pokalspiele sind zwar immer eine spannende Sache, aber für uns ist das nur eine weitere Partie in der Vorbereitung.“

Yassine Najih hätte gerne weiter mit Firat Isikli gearbeitet. © David Döring © David Döring

Najih glaubt, dass es für sein Verein eine Möglichkeit sein kann, den Standpunkt des Teams zu bestimmen: „Die Spiele werden Mitte August stattfinden, also kurz vor dem Saisonbeginn. Deswegen ist es für uns schön, dass wir gegen einen Bezirksligisten spielen. Da wird sich dann zeigen, wie weit wir am Ende der Vorbereitung sind“, sagte Najih. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der Saison.

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