Die LippeBaskets hoffen, bald wieder spielen zu können. © Michalski
Basketball

LippeBaskets entscheiden sich bei Verbandskonferenz nicht für eine Seite

Erst gerade hat der Basketballverband einen neuen Anlauf für den Saisonstart terminiert. In einer Verbandskonferenz entwickelten sich nun zwei Meinungen - und die LippeBaskets stehen dazwischen.

Vor gut einer Woche startete der Westdeutsche Basketballverband (WBV) den fünften Anlauf. Erneut wurde ein Termin für den Saisonstart festgelegt. Die Idee: Am 3. Mai soll gestartet werden mit dann zwei Monaten voll Basketball. Am Donnerstag bekamen die Mannschaften aus der 2. Regionalliga, zu denen auch die LippeBaskets gehören, die Möglichkeit, zu diesem Saisonstart Stellung zu nehmen.

„Von 28 Mannschaften waren schätzungsweise 20 dabei. Es war also ganz gut besucht“, sagt Christoph Henke, der für die LippeBaskets bei der Veranstaltung war. „Da konnte jeder mal seine Meinung sagen und sich zu den Plänen des WBV äußern.“

In der Konferenz ergaben sich gewissermaßen zwei Gruppen. „Es gab da einige, die schon gesagt haben, dass sie bei einem Saisonstart im Mai definitiv nicht dabei wären. Die haben dann schon mit den Spielern gesprochen, die sich das nicht zutrauen, oder sehen selbst, dass ihnen die Vorbereitungszeit zu wenig ist. Das ist ja auch nachvollziehbar“, so Henke.

Aber es gibt auch eine andere Gruppe. „Einige Vereine wollen gerne spielen. Das sind natürlich vor allem die ambitionierten Teams, die unbedingt aufsteigen wollen und dafür Spieler unter Vertrag genommen haben“, erklärt Henke. „Die wollen jetzt natürlich Klarheit.“

Die LippeBaskets zählen sich auch eher zu der zweiten Gruppe – wenn auch nicht komplett. „Wir haben erstmal grundsätzlich die Bereitschaft erklärt, dass wir spielen wollen“, sagt Henke. „Allerdings nicht um jeden Preis. Wir werden unsere Spieler nicht komplett unvorbereitet in den Wettbewerb schicken.“

Deswegen hängt jetzt viel von der Öffnung der Hallen ab. Bei der Ministerkonferenz wurde der Lockdown bekanntlich bis zum 7. März verlängert – dementsprechend werden die Hallen auch frühestens dann wieder geöffnet. „Und man braucht ja schon ein bisschen Vorbereitungszeit, so vier bis sechs Wochen würde ich sagen“, erklärt Henke.

Generell findet er die Planungen des WBV allerdings sinnvoll. „Ich finde es super, dass man so dynamisch plant und wir dann auch dynamisch darauf reagieren können. Es waren gute Ideen dabei und am Ende muss man eh abwarten, wie es sich entwickelt“, so Henke.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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