Christoph Henke (l.), Trainer der LippeBakets, und sein Spieler Cajus Cramer, dessen Ausdauer Henke beeindruckt. © Timo Janisch
Basketball

LippeBaskets starten die etwas andere Laufchallenge: Ohne Gewinne und Spenden, aber mit einem Husky

Laufchallenges gibt es mittlerweile viele. Auch die Basketballer der LippeBaskets Werne haben ihre gestartet. Damit nicht die Haustiere für ihre Herrchen laufen, wurden Vorkehrungen getroffen.

Neujahrsvorsätze gibt es wahrscheinlich schon so lange wie Kalender. Mehr Sport machen ist wohl der klassischste Vorsatz. Das heißt aber nicht, dass er nicht gut ist. Vor allem, wenn man wie die LippeBaskets Werne seit Monaten auf Mannschaftstraining verzichten muss.

Deswegen kam einer der Spieler wohl auf die Idee, eine Laufchallenge zu initiieren. „Das ist ein typischer Neujahrstrend. Der Älteste brauchte wohl eine extra Motivation“, sagt Trainer Christoph Henke, lacht und meint seinen Spieler Simon Bennett. Von ihm kam die Idee, die in der Mannschaft gut aufgenommen wurde.

„Cajus Cramer hat direkt 16 Kilometer vorgelegt. Der läuft auch wie ein Husky.“ Lennart Ruprecht hätte dagegen seine Laufschuhe ganz tief aus dem Keller holen müssen, behauptet Henke mit einem Lachen. Aber dem Haustier einen Tracker umschnallen und ihn laufen lassen ginge auch nicht. „Wir können das in einer App ganz gut nachhalten“, erinnert der Trainer.

Henke freut sich über die gemeinsame Aktion. „Wir müssen alles, was wir im Moment als Team erleben können, mitnehmen.“ Einen Gewinn oder eine bestimmte Dauer für die Laufchallenge gibt es nicht. „Wir gucken mal. Es muss kein Preis ausgelobt werden. Jeder Schritt tut gut.“

Die Saison soll im März beginnen

Da die Hallen noch zu sind und die Saison gefühlt weit weg sei, wäre das eine gute Möglichkeit, sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Der Beginn soll im März sein, ob der Termin aber angesichts eines längeren Lockdowns eingehalten werden kann, ist fraglich.

„Wir brauchen irgendwo ein Ziel. Der Termin ist nicht von Endgültigkeit. Irgendwann wird es wieder los gehen. Bis wirklich klar ist wann, muss jeder sich selbst in eine gute Form bringen.“ Deswegen wäre es sinnvoll den Ausdauerteil an den Anfang zu stellen, bevor die Hallen wieder geöffnet sind und Zeit für mehr Gas sei.

Auf Online-Training im November und Dezember, wie es viele andere Teams gemacht haben, hat bewusst Henke verzichtet. „Der Effekt wäre bis jetzt verpufft.“ Eine der Pause angemessene Vorbereitung wäre in dieser Saison sowieso nicht möglich. „Die Hälfte der Zeit, die wir ausgesetzt haben, bräuchten wir, um wieder reinzukommen.“

Seit November gibt es kein Mannschaftstraining mehr. Das letzte Spiel fand vor faste einem Jahr statt. Für Henke steht deshalb schon fest: „Wenn es losgeht, steht der Spaß über allem.“

Über den Autor
Volontär
Hat im Mai 2020 in der für den Lokal-Journalismus aufregenden Corona-Zeit bei Lensing Media das Volontariat begonnen. Kommt aus Bochum und hatte nach drei Jahren Studium in Paderborn Heimweh nach dem Ruhrgebiet. Möchte seit dem 17. Lebensjahr Journalist werden.
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Tobias Larisch

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