Jannis Vertgewall (r.) kann endlich wieder mit seiner Mannschaft trainieren. © Jura Weitzel
Fußball

„Man möchte natürlich wieder spielen“: Jannis Vertgewalls erstes Training nach Schwindel

Jannis Vertgewall wurde Ende letzten Jahres von plötzlichem Schwindel geplagt. Folglich musste er eine lange Pause einlegen. Nun hat er das erste Mal seit Langem trainiert.

Der Fußballer Jannis Vertgewall hat vorletzten Mittwoch sein erstes Training absolviert – nach fast acht Monaten Pause. Seltsame Schwindelanfälle während des Trainings und auch zwischendurch zwangen ihn dazu, die Saison verfrüht abzubrechen. Der Grund für den Schwindel? Unbekannt.

Als vorletzten Mittwoch die Landesliga-Mannschaft des Werne SC dann wieder trainierte, war auch er dabei. Der Schwindel habe sich zuletzt im November letzten Jahres gezeigt, so Vertgewall. Klar, dass man dann wieder trainiert.

Spaß gemacht hat es auf jeden Fall. Die Freude, die Mannschaft wiederzusehen und zu spielen, war groß. Nach der langen Pause zeigten sich die Spieler hochmotiviert, wieder zu trainieren. „Natürlich war es am Ende des Tages schon auch anstrengend“, erklärt der 23-Jährige. Gewollt intensiv war das Training zwar nicht, aber die hohen Temperaturen während der Einheit machen sich natürlich bemerkbar.

Wiedergekommen ist der Schwindel in den drei absolvierten Einheiten zum Glück nicht. Es könne an der Belastung gelegen haben, vermutet der Offensivspieler.

Ende letzten Jahres war der Spieler des Werner SC in einer stressigen Klausurphase. Dazu kamen die Arbeit als Werksstudent und die fünf Trainingseinheiten unter der Woche. Darauf antwortete der Körper mit einer Stressreaktion.

Woran genau es letztendlich jedoch lag, weiß der Fußballer bis heute nicht. Er hofft jedoch, dass der Schwindel ab jetzt ganz ausbleibt. Auch für die nächste Zeit hat Jannis Vertgewall diese Hoffnung. Trainieren wird er nämlich ganz normal.

Dass bald seine nächsten Klausuren anstehen, bringt ihn wenig aus der Ruhe. Sollte es ihm wider Erwarten erneut schlechter gehen, muss er jedoch das Pensum herunterschrauben. „Ich versuche das dann ein bisschen zu entzerren“, sagt Vertgewall. Im schlimmsten Fall bedeutet das also, dass er die Einheiten kürzen muss. Davongeht er jedoch nicht aus.

Solange sich nichts anderes ergibt, will der 23-Jährige nämlich weitermachen. „Man möchte natürlich auch wieder spielen“, lässt er verlauten.

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