Marvin Pourié (r.) jubelt gemeinsam mit Kapitän Benjamin Kessel (m.) den Aufstieg. © picture alliance/dpa
Eintracht Braunschweig

Marvin Pourié und Kurtulus Öztürk hatten maßgeblichen Anteil an Braunschweigs Aufstieg

Der Jubel bei Eintracht Braunschweig ist groß: Sie haben es geschafft, sie spielen in der kommenden Saison in der zweiten Liga. Die beiden Werner Marvin Pourié und Kurtulus Öztürk hatten einen großen Anteil daran.

Als wir den Werner Profi-Fußballer Marvin Pourié in der Corona-Pause fragten, was er mit Eintracht Braunschweig in der aktuellen Saison noch erreichen wolle, war die Antwort eindeutig. „Zwei Aufstiege hintereinander – das können wohl nicht viele von sich behaupten“, sagte der Werner damals selbstbewusst. In der vergangenen Saison war er mit dem Karlsruher SC in die zweite Bundesliga aufgestiegen.

Und nun ist sein Traum wahr geworden. Auch mit der Eintracht geht es in die Zweite Liga. Ob Marvin Pourié dann noch in Braunschweig spielt, steht noch in den Sternen, denn eigentlich war er nur für die Rückrunde vom Karlsruher SC an die Löwen ausgeliehen worden.

In dieser Zeit hat er aber einiges bewirkt. Auch wenn er nur wenige Tore erzielt hat – zwei an der Zahl – war der Stürmer in fast jeder Partie in der Startelf gesetzt. Immer wieder wirbelte er die gegnerische Abwehr durcheinander und zeigte sich mit einigen Torvorlagen als starker Teamplayer, der der Mannschaft immer wieder weiterhelfen konnte.

Ein Spiel, in dem der Werner Stürmer besonders im Mittelpunkt stand, war die Partie gegen Sonnenhof Großaspach. Dabei war das eigentlich eine der wenigen Partien, in denen das Trainerteam nicht auf den großgewachsenen Stürmer von Beginn an setzte.

Erst in der 73. Minute kam der Werner ins Spiel – zu diesem Zeitpunkt stand es noch 1:0 für die Löwen. Marvin Pourié strahlte sofort Torgefahr aus, hätte auf 2:0 erhöhen können, verstolperte den Ball aber. Das rächte sich fast postwendend und Großaspach glich aus.

Es schien schon alles auf ein Unentschieden hinauszulaufen, doch dann schlug die große Stunde von Marvin Pourié. Sein Mitspieler Marveille Biankadi schafft es bis in den Strafraum, wo er dann auf den Werner Stürmer quer legt. Der schiebt nur noch zum umjubelten 2:1 ein. Ein wichtiges Tor für die Löwen, das drei Punkte im Abstiegskampf sicherte.

Darüber jubeln durfte auch der zweite Werner im Team von Eintracht Braunschweig, mit dem sich wohl viele Menschen aus der Lippestadt gefreut haben dürften. Als Co-Trainer wird Kurtulus Öztürk von der breiten Öffentlichkeit zwar nicht so wahrgenommen – in Werne freut man sich aber sehr mit ihm.

Erst im Februar war Öztürk zum Team von Marco Antwerpen dazugekommen. Abgezeichnet hatte es sich aber schon zuvor. Bereits seit Jahren arbeiten die beiden Trainer eng zusammen, hatten auch ihre letzten Stationen gemeinsam bestritten – zumeist erfolgreich.

Und so auch dieses Mal. Auf Platz Neun hatte Antwerpen das Team übernommen – mit dem Aufstieg in die zweite Bundesliga hat er die Saison beendet. Auch beim Trainerteam ist der Verbleib über das Saisonende hinaus noch unklar. Fest steht aber: Sowohl Marvin Pourié, als auch Kurtulus Öztürk hatten einen großen Anteil daran, dass Eintracht Braunschweig die Saison mit dem größtmöglichen Erfolg beendet.

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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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