Ann-Kathrin Leisentritt gelang ein starker Erfolg. © Leisentritt
Reitsport

„Mein Pferd hatte Panik“: Nach Problemen gelingt Ann-Kathrin Leisentritt der überragende Erfolg

Erst in diesem Jahr ist Ann-Kathrin Leisentritt vom RV St. Georg von den Junioren altersbedingt zu den Jungen Reitern gewechselt. Beim ersten großen Turnier gelang ihr direkt ein besonderer Erfolg.

Ann-Kathrin Leisentritt muss zugeben: Die erste Westfälische Meisterschaft bei den Jungen Reitern war für sie durchaus ein besonderes Turnier. Mit ihrem Pferd Royal Flasky Jack trat sie über drei Tage in Freudenberg in der Dressurprüfung an – und das nicht ohne Startschwierigkeiten.

„Als wir am Freitag angereist sind, habe ich gemerkt, dass mein Pferd total nervös war bei den ungewohnten Bedingungen“, erzählt die junge Reiterin des RV St. Georg Werne. „Der hatte richtig Panik bei den vielen Menschen und dem ganzen Trubel, der die ganze Zeit drumherum war.“

Das wirkte sich dann logischerweise auch auf die Leistungen der beiden aus. „Wir hatten uns schon mehr vorgenommen und konnten gar nicht zeigen, was wir eigentlich können. Das hat uns natürlich schon ein bisschen geärgert“, gibt Leisentritt zu.

Und auch am Samstag sah es nicht viel anders aus. „Auch da war mein Pferd total unruhig“, berichtet die Wernerin. „Die Vierecke in Freudenberg sind auch wirklich schwierig, das ist für uns Dressurreiter nicht einfach zu reiten. Auch wenn die Bedingungen eigentlich gut sind.“

Nach den zwei schwierigen Tagen war bei der Wernerin sogar kurz die Überlegung da, am letzten Tag nicht mehr nach Freudenberg zu fahren. Schließlich lag Ann-Kathrin Leisentritt nach zwei von drei Tagen auf Rang zwölf in der Gesamtwertung. „Wir haben dann aber gedacht, dass wir jetzt doch nichts mehr zu verlieren haben und es einfach mal versuchen. Also sind wir sonntags doch nochmal hingefahren“, berichtet sie.

Und das sollte sich auszahlen: Mit einer herausragenden Leistung von Royal Flasky Jack holten Leisentritt und ihr Pferd in der Kür tatsächlich den ersten Platz. „Das war schon ein richtig toller Erfolg“, erzählt die Reiterin. „Nach den zwei schwierigen Tagen hatten wir damit auch nicht mehr gerechnet, aber umso schöner, dass es trotzdem geklappt hat.“

Und auch in der Gesamtwertung machte die Wernerin einen ordentlichen Satz nach vorne. Von Rang zwölf ging es mit dem Sieg in der Kür noch auf den starken vierten Platz – nur 0,1 Punkte hinter dem Bronze-Rang. Damit war die Werner Reiterin sehr zufrieden: „Es war wirklich toll, dass das alles so reibungslos funktioniert hat. Ich bin am Ende doch noch superglücklich mit dem Wochenende.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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