Fußball

Nach 1:4-Rückstand: SVH-Frauen holen fast noch einen Punkt

Die Frauen des SV Herbern mussten am Sonntag im Auswärtsspiel bei RW Ahlen eine unglückliche 3:4-Niederlage hinnehmen. Gerade die Gegentore in ihrer Entstehung ärgerten das Trainerteam.
Merle Urban (M.) hatte in der Schlussphase die Chance auf den Ausgleichstreffer. © Helga Felgenträger

Sieben Tore sind zwischen dem SV Herbern und Rot-Weiß Ahlen gefallen. Am Ende stand eine ärgerliche Niederlage der Herbernerinnen zu buche. Das Trainerteam hadert an den Gegentoren.

Frauen, Bezirksliga 7

RW Ahlen – SV Herbern 4:3 (2:1)

„Wir kassieren zu viele Tore nach Standards. Da müssen die Spielerinnen eigentlich nur konzentriert sein und bei ihren Gegenspielerinnen bleiben. Aber wir waren bei den Standards viel zu unkonzentriert“, bemängelte Trainer Jürgen Große-Budde. Die Gegentore? Für ihn vermeidbar.

Bereits nach 12 Minuten traf Ahlen zur Führung. Nach einem Schnittstellenpass war die Herberner Abwehr ausgehebelt und Ahlen nutzte das zum Führungstreffer. Herbern schlug durch einen Elfmeter von Annika Vogel zurück (21.). Die Teams hatten sich bereits mit dem Unentschieden zur Pause abgefunden als Lara Hülsmann mit dem Pausenpfiff zur erneuten Ahlener Führung traf (45.).

Nach dem Seitenwechsel machte nur noch Ahlen das Spiel. Nach einer Ecke ließen die Herbernerinnen am zweiten Pfosten Elena Leiendecker ungedeckt. Sie bestrafte die Unachtsamkeit in der Abwehr und traf zum 3:1. Nur vier Minuten später machte Ahlen mit dem 1:4 den Doppelschlag perfekt (64.). Das Spiel schien entschieden.

Herbern kämpfte sich aber wieder rein. Leonie Prüße (71.) und abermals Vogel (78.) machten die Schlussphase wieder spannend. Hier hatte Herbern die Möglichkeit auf den Ausgleich.

Die größte davon hatte Merle Urban. 30 Meter vor dem Tor lief sie allein auf die Ahlener Torhüterin zu. Statt weiter auf sie zu zu laufen, entschied sie sich für einen Torschuss aus knapp 30 Metern. Die falsche Entscheidung. Der Schuss war eher eine Rückgabe.

„Das war ein bisschen ärgerlich. Sie hätte da ruhig noch gehen können. Das Team hat sich toll rangekämpft. Ein Punkt wäre möglich gewesen. Die Niederlage ist sehr bitter“, resümierte Große-Budde.

SVH: Hölscher – Prüße, Drewa, Heitplatz (25. Lutter), M. Urban, Vogel, M. Kruckenbaum, Große-Budde (72. H. Kruckenbaum), Streyl (54. Jaspert), Lammers, Vorlop

Tore: 1:0 (12.), 1:1 Vogel (21./FE), 2:1 (45.), 3:1 (60.), 4:1 (64.), 2:4 Prüße (71.), 3:4 Vogel (78.)

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