Nach Abbruch zwischen Eintracht Werne II und Gurbet Spor Klub fordert mündliche Verhandlung

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Die Polizei musste beim Spielabbruch zwischen Eintracht Werne II und Gurbet Spor Bergkamen anrücken.
Die Polizei musste beim Spielabbruch zwischen Eintracht Werne II und Gurbet Spor Bergkamen anrücken. © Jura Weitzel
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Nach einer Rudelbildung und Handgreiflichkeiten auf beiden Seiten wurde die Kreisliga-C-Partie zwischen Eintracht Werne II und Gurbet Spor Bergkamen am vergangenen Sonntag wenige Minuten vor dem Spielende vorzeitig abgebrochen. Ein Urteil über die Wertung des Spiels lässt allerdings vorerst auf sich warten, denn Gurbet Spor forderte beim Kreissportgericht eine mündliche Verhandlung ein.

Dies teilte der Vorsitzende des Kreissportgerichts, Michael Zahorodnyj auf Nachfrage. „Die Sitzung wird am kommenden Donnerstag abgehalten. Dort wird dann über die Spielwertung und auch die Sperren für die jeweiligen Spieler der Vereine entschieden“, so Zahorodnyj.

In der Schlussphase der Partie gerieten Spieler aus beiden Mannschaften aneinander und begingen Tätlichkeiten, die der Schiedsrichter jeweils mit der Roten Karte ahndete. Als daraufhin die Situation eskalierte, wollten die Gäste aus Bergkamen das Spiel nicht mehr fortsetzen, weil sie sich nicht mehr sicher gefühlt hätten.

Zahorodnyj erklärte zudem, dass die beteiligten Rotsünder vorerst automatisch gesperrt seien. „Da sind jetzt erstmal vier Wochen eingetragen, bis zur Verhandlung.“