Jawad Foroghi trägt ab der nächsten Saison zwar nicht mehr das Trikot des Werner SC, läuft aber trotzdem in der Landesliga auf. © Johanna Wiening
Fußball: Landesliga

Neuer Verein gefunden: Jawad Foroghi wechselt zur Konkurrenz des Werner SC

Doch etwas überraschend musste der Werner SC vor einigen Wochen den Abgang von Jawad Foroghi verkünden. Nun steht fest: Der Mittelfeldspieler bleibt in der Landesliga 4.

Drei Jahre lang hatte Jawad Foroghi für den Werner SC die Fußballschuhe geschnürt und das durchaus erfolgreich. In allen drei Spielzeiten stand er regelmäßig auf dem Platz und gehörte auch oft zur Startelf des Fußball-Landesligisten.

Eigentlich hatte Foroghi auch für seine vierte Saison beim Werner SC bereits zugesagt. Doch dann kam vor ein paar Wochen die Wendung, als Kurtulus Öztürk, externer Berater des Landesligisten, verkündete: „Jawad Foroghi wird den Verein zum Saisonende verlassen.“

Jawad Foroghi wechselt zur SG Bockum-Hövel

Nun ist auch der neue Klub des Fußballers offiziell: Er wechselt zur SG Bockum-Hövel, einem direkten Konkurrenten aus der Landesliga 4. Das bestätigte nun auch Markus Matzelle, Sportlicher Leiter bei der SG: „Er hat bei uns einen Vertrag unterschrieben.“

Doch das Kapitel Jawad Foroghi und die SG Bockum-Hövel hat nicht erst in diesem Jahr begonnen. Schon zwei Mal hatte der Landesligist in den vergangenen Jahren bei Foroghi angefragt. „Wir wollten ihn immer wieder zu uns holen“, bestätigt Matzelle. „Aber er hatte sich immer für den Werner SC entschieden, trotz der langen Fahrtstrecke.“

Nach zwei Absagen hatte die SG Bockum-Hövel dann in diesem Jahr aber keinen weiteren Versuch bei Jawad Foroghi starten wollen. Doch aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. „Er kam dann zu uns und hat unserem Trainer gesagt, dass er gerne kommen würde“, berichtet Matzelle.

„Bei ihm hat sich beruflich etwas geändert“

Auch der Sportliche Leiter nennt für den Wechsel dieselben Gründe wie Foroghi selbst vor ein paar Wochen noch. „Bei ihm hat sich beruflich etwas verändert“, so Matzelle. „Dadurch wird es ihm dann jetzt doch zu viel, die weite Strecke nach Werne auf sich zu nehmen.“

Worauf Matzelle aber Wert legt: „Unser Bestreben war es sicher nicht, einen Spieler abzuwerben, der bei einem anderen Verein schon zugesagt hat. Aber Jawad hat bei uns angefragt und dann waren wir eben auch offen, mit ihm über eine Zusammenarbeit zu verhandeln.“

In der nächsten Saison wird Jawad Foroghi also statt eines Abschieds, den er aufgrund der Corona-Pandemie bislang nicht bekam, wohl als Gegner auf seine alten Mannschaftskollegen treffen.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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