Nun kehrt auch der letzte heimische Verein auf den Platz zurück. © Jürgen Weitzel
Fußball

Nun startet auch der letzte Werner Verein wieder mit dem Training – ist aber skeptisch

Schon seit zwei Wochen dürfen die Fußballer in Westfalen wieder auf die Plätze. Ein Werner Team hatte diese Möglichkeit noch nicht genutzt - bis jetzt.

Es war wohl für alle Fußball-Vereine die erlösende Nachricht: Endlich dürfen sie wieder auf die Plätze. Ab einer Inzidenz unter 50 war das mit Test, bei unter 35 sogar ohne Schnelltest möglich. Mittlerweile gibt es auf den Plätzen in Werne und Herbern zwar Hygienemaßnahmen – das Training ist aber im Großen und Ganzen ohne Einschränkungen möglich.

Die ersten heimischen Teams nutzten die Möglichkeiten bereits – Eintracht Werne sogar direkt am ersten Tag nach der Öffnung, SV Herbern und Werner SC folgten in der Woche unmittelbar danach. Einzig der SV Stockum blieb skeptisch, wollte abwarten.

Der SV Stockum beginnt wieder mit dem Training

Doch nun, da auf den Fußballplätzen sogar die Maskenpflicht aufgehoben ist und alles weitestgehend wieder ohne Einschränkungen funktioniert, will auch der Fußball-A-Ligist auf den Platz zurückkehren. „Wir wollen am Freitag endlich wieder starten“, sagt Geschäftsführer Yassine Najih.

Yassine Najih und der SV Stockum kehren auf den Trainingsplatz zurück.
Yassine Najih und der SV Stockum kehren auf den Trainingsplatz zurück. © David Döring © David Döring

Trainiert werden soll ab Freitag dann zwei Mal die Woche in einer lockeren Einheit. Der richtige Vorbereitungsstart bleibt wie geplant der 4. Juli, dennoch will nun auch der SV Stockum die Möglichkeiten nutzen, die sich durch die neuen Lockerungen ergeben.

Trainiert wird beim SV Stockum erstmal ohne Test. Und das, obwohl die Verantwortlichen aktuell vorsichtig sind. „Man kriegt schon ein komisches Gefühl, wenn man jetzt das mit der Delta-Variante hört“, so Najih. „Nicht, dass wir im Herbst an der gleichen Stelle sind wie letztes Jahr.“

Erstmal versucht der SV Stockum aber, optimistisch zu bleiben. „Das Wichtigste ist einfach, dass es endlich wieder los geht“, sagt Yassine Najih glücklich. „Wenn man überlegt, lag seit November der Ball still, aber auch davor haben wir wenig gespielt. Deswegen wird es jetzt langsam einfach wieder Zeit.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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