Dennis Närdemann spielt nicht zum ersten Mal beim SV Herbern. © Tina Nitsche
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Platz 9: Spieler des FC Nordkirchen wechselt zurück zum SV Herbern

Das Sportjahr 2020 war kurz - aber dennoch nicht weniger turbulent. Wir erinnern an einige Ereignisse mit den zehn erfolgreichsten Artikeln. Auf Platz neun finden wir einen Rückkehrer des SV Herbern.

Eigentlich war er zufrieden beim FC Nordkirchen. Nachdem es in den vergangenen Wochen aber nicht mehr ganz friedlich zwischen dem 29-Jährigen und dem Bezirksligisten lief, genügte ein Anruf beim Ex-Nordkirchener Spieler und neuen Herberner Trainer Benjamin Siegert und die Rückkehr zum SV Herbern stand fest.

Die Rede ist von Dennis Närdemann. Der 29-Jährige spielte seit 2018 in Nordkirchen und stand dort in den meisten Spielen auf dem Platz. Aber die Rückkehr nach Herbern bedeutet für ihn auch die Rückkehr zu seinem Heimatverein.

Dennis Närdemann: „Es war keine schwere Entscheidung, wieder zurückzukehren“

„Ich bin gebürtiger Herberner und habe hier schon in der Jugend gespielt. Da war es keine schwere Entscheidung, wieder zurückzukehren“, so Närdemann. Seit er bei den Senioren spielt, wechselte er mehrmals zwischen Herbern und Nordkirchen hin und her.

Die Resonanz auf seine Rückkehr nach Herbern war bisher durchweg positiv. „Mein Vater tut ziemlich viel für den Verein, der hat sich gefreut, dass ich zurückkomme“, so der 29-Jährige. „Auch sonst waren die Reaktionen bisher eigentlich nur positiv.“

Dass er Nordkirchen doch noch im Sommer verlässt, kam auch für Närdemann selbst etwas überraschend. „Ich hatte ja in Nordkirchen schon zugesagt im Winter und mich auch wohlgefühlt. Aber dann gab es zuletzt ein paar Unstimmigkeiten und dann hab ich einfach mal mit Benni (Benjamin Siegert, Anm. d. Red.) telefoniert“, sagt er.

Seine erste Trainingseinheit in Herbern hat der 29-Jährige bereits hinter sich. Eingewöhnen musste er sich nicht groß – schließlich kennt Dennis Närdemann bereits mindestens den halben Kader. „Mit vielen habe ich ja vorher schon in Herbern zusammen gespielt“, erinnert er sich. „Und Robin Schwick und Benni Siegert kenne ich aus Nordkirchen. Es war also ein entspannter Übergang.“

Ein Ziel für seine Zeit in Herbern hat er sich bereits gesteckt. „Ich weiß, dass wir einen sehr guten und auch breiten Kader haben“, so Närdemann. „Aber wenn ich zurückkomme, ist mein Ziel schon, in der Stammformation zu spielen. Da will ich hin.“

Um da hinzukommen, hat er aber noch ein wenig Training vor sich. „An meiner Fitness muss ich schon noch ein bisschen was machen, die habe ich ein bisschen schleifen lassen“, gibt er zu. „Aber es ist ja auch noch ein bisschen Zeit, bis es dann wirklich wieder losgeht.“

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 25. Juni 2020 veröffentlicht.

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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Johanna Wiening

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