Alexander Sudholt ist nach seiner Sperre wieder beim Werner SC II im Einsatz. © Johanna Wiening
Fußball

Spitzenspiel der B-Liga: Werner SC II will mit drei Punkten ins Sim-Jü-Wochenende starten

Der Tabellenerste trifft auf den Dritten: Im vorgezogenen Spiel gastiert der Werner SC II am Donnerstagabend beim DJK GW Amelsbüren. Der B-Ligist hofft nach zwei Niederlagen auf drei Punkte.

Kurzzeitig standen sie selber oben, nun ist die Tabellenführung wieder etwas in die Ferne gerückt. Doch der Werner SC II hofft mit einem Sieg gegen den Tabellenersten DJK GW Amelsbüren am Donnerstagabend (21.10., 20 Uhr) nicht den Anschluss zu verlieren.

Ein Sieg würde dem Sim-Jü-Wochenende für die zweite Mannschaft dann die Krone aufsetzen. Denn nur aus dem Grund spielen die Werner überhaupt am Donnerstagabend. Mit dem Gegner konnte man sich auf eine Vorverlegung einigen. „Da auch nochmal einen großen Dank an den Trainer“, so Spielertrainer Marc Schwerbrock in Richtung Amelsbüren.

Dass die Spieler beim Spitzenspiel einen klaren Kopf haben, ist wichtig. Schwerbrock hofft nämlich, durch einen Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Amelsbüren ist nämlich bislang nach neun Spielen ungeschlagen, der WSC II hatte zuletzt zwei Niederlagen. „Mit den letzten beiden Spielen haben wir uns da ein bisschen was kaputt gemacht“, kritisiert der Spielertrainer.

Schwerbrock sieht in dem Duell am Donnerstagabend die letzte Chance, den momentanen Ersten noch zu ärgern. Passend dazu hat sich aber auch die personelle Lage bei der zweiten Mannschaft entspannt. Christof Zilligen, Daniel Miggelt, Oliver Winter und Michael Aschoff werden fehlen. Dafür ist Alexander Sudholt nach seiner Rotsperre wieder dabei.

Für den Trainer ist dies natürlich erleichternd. „Es ist ja sonst immer so, dass dann alle spielen müssen, die auch angeschlagen sind“, erzählt Marc Schwerbrock aus eigener Erfahrung.

Was die Werner gegen Amelsbüren erwartet, weiß Schwerbrock allerdings nicht. Das sei ihm auch nicht wichtig: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Sonst können wir auch abends auf der Couch liegen bleiben.“ Doch glaubt der Spielertrainer, dass Amelsbüren tabellenmäßig etwas besser liegen könnte. „Müssen wir, wenn wir so lange wie möglich oben mitspielen wollen.“

Doch egal wie die Partie am Donnerstag ausgeht. Die Vorfreude auf die Sim-Jü-Kirmes lassen sich die Kreisliga-Fußballer vom WSC nicht mehr nehmen. Durch die Spielverlegung steht jetzt auch dem eigentlichen Plan für Sonntag nichts mehr im Weg: „Um 12 Uhr machen wir einen Planwagenfahrt und dann sind wir um 15 Uhr bei der ersten Mannschaft am Platz.“

Über die Autorin
Freie Mitarbeiterin
1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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Verena Schafflick

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