Fußball

SV Herbern siegt klar gegen SuS Olfen – dennoch sind beide Mannschaften unzufrieden

Für den SV Herbern war es das dritte, für den SuS Olfen sogar erst das erste Freundschaftsspiel nach der langen Corona-Pause. Richtig glücklich war am Ende keine der beiden Mannschaften.
Dominick Lünemann und Daniel Berger lieferten sich einige Duelle. © Johanna Wiening

Rund einen Monat dauert es noch, bis die Saison wieder los geht für die Amateurfußballer. Die Testspiele sind bereits in vollem Gange. Am Donnerstag standen sich der SV Herbern und der SuS Olfen gegenüber. Das Ergebnis war eindeutig: Die Herberner besiegten zuhause den Bezirksligisten mit 4:0.

Dass das Spiel eindeutig in eine Richtung kippen würde, war schon nach der ersten Viertelstunde klar – denn da stand es bereits 2:0 für den Gastgeber. Neuzugang Dennis Närdemann hatte seine Mannschaft bereits in der 4. Minute nach einer Vorlage von Dominick Lünemann in Front gebracht. Nur drei Minuten später profitierte Luis Krampe von einer Flanke von Marcel Scholtysik, die er nur noch einschieben musste – 2:0.

Und auch danach ließ der SV Herbern nichts anbrennen und sorgte für Chance um Chance vor dem Kasten von Olfens Louis Reitermeier. Auf der anderen Seite hatte Jens Haarseim eine ruhige erste Hälfte – der SuS kam kaum einmal in Richtung des Herberner Tors.

Für die Vorentscheidung schon in der ersten Hälfte sorgte Herberns Julian Trapp, der nach Vorlage von Dominick Lünemann den Ball im Olfener Kasten unterbrachte. Damit gingen die Herberner mit einem komfortablen Vorsprung in die Halbzeit, Olfen wollte sich steigern.

Und die Möglichkeit bekam der Bezirksligist. Die Herberner schalteten nach der Pause deutlich einen Gang zurück, sodass auch die Olfener immer wieder zu Chancen kamen. Belohnen konnten sie sich aber nicht – stattdessen traf der SV Herbern durch Jan Hoenhorst zum 4:0-Endstand.

Jupp Ovelhey resümierte nach dem Spiel deutlich: „Wir haben es nicht geschafft, besonders in der ersten Halbzeit, den Gegner unter Druck zu setzen. Und wenn wir den Ball dann hatten, haben wir viel zu schnell versucht nach Vorne zu spielen. In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft wesentlich besser schon gestanden.“

Wer jetzt aber auf der anderen Seite beim Sieger große Jubelstürme erwartet, der irrt. Trainer Benjamin Siegert analysiert nüchtern: „Wir wollten heute etwas anderes ausprobieren, was die Jungs bisher noch nicht so umgesetzt haben, wie ich mir das vorgestellt habe. Alles in allem war es einfach ein solides Freundschaftsspiel.“

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